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Corona macht Mannschaftssportarten wie Handball zu schaffen - Zuversicht im PfHV

Details

Die Sportvereine in der Pfalz haben im Jahr 2020 rund drei Prozent ihrer Mitglieder wegen Corona verloren. Im Handball sind es bereits fast fünf Prozent.

Das geht aus den aktuellen Zahlen des Sportbundes Pfalz vor, diese wurden Ende April im Rahmen der Online–Hauptausschuss-Sitzung vorgestellt. Grund zur Sorge bereiten vor allem die Zahlen im Kinder- und Jugendbereich. Betroffen sind in erster Linie die Kontakt- und Mannschaftsportarten im Indoor-Bereich, besonders auch unser Handball.

Hinter den Zahlen verbirgt sich ein beträchtlicher Mitgliederschwund, wenn auch mit regionalen Unterschieden. Und einem erkennbaren Stadt-Land-Gefälle. Das Problem besteht insbesondere darin, dass die langjährigen Mitglieder zwar nicht aufhören, aber keine neuen nachkommen. Ohne Sportangebote fehlen die Anreize, überhaupt in einen Verein einzutreten.

Von den Vereinen auf dem Lande geht noch eine stärkere Bindungswirkung aus als von denen in der Stadt. In ländlich geprägten Regionen gibt es kaum Abgänge, aber man registriert eine gewisse Zurückhaltung der Mitglieder. Sicher auch, weil derzeit kein Training stattfinden kann und das komplette Vereinsleben ruht.

Darunter leiden zwar alle, doch die älteren Mitglieder dürften allen Widrigkeiten zum Trotz dem Verein die Treue halten. Die größere Sorge gilt dem Kinder- und Jugendbereich. Noch können unsere Vereine im PfHV Handball-Kinder bei Laune und damit bei der Stange halten, doch je länger der Lockdown dauert, desto schwieriger wird es. Der Prozess ist schleichend und es fehlen im Grunde zwei Jahrgänge bereits komplett.

Kompliment an die Vereine, die seit Monaten Online-Workouts anbieten, sogar für die Kleinsten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Ob Weihnachtsfeier im Zoom-Modus oder die Erste-April-Herausforderung, gemeinsam 100 Kilometer und mehr zu laufen. Aber die noch so kreativsten Onlineangebote können die persönlichen Treffen nicht ersetzen, das persönliche Miteinander bleibt komplett auf der Strecke.

Der Mitgliederverlust wird sich früher oder später auf der Einnahmeseite der Vereine bemerkbar machen. Die nächsten Wochen und Monate werden die genauen Zahlen der finanziellen Schieflage ergeben. Der DOSB rechnet damit, dass jeder zweite Sportverein in Deutschland in den kommenden zwölf Monaten in eine durchaus existenzbedrohliche Lage kommt.

Hoffnung machen aber die sinkenden Infektionszahlen. Seit dieser Woche ergeben sich erste Lockerungen im Sport, so ist die kontaktfreie Sportausübung wieder möglich, das gilt auch für Bereiche des Handballtrainings im Freien, bei dem Abstand gehalten werden kann. Hallensport ist im Rahmen der Kontaktbeschränkung möglich, wenn Abstand eingehalten und die Personenbegrenzung von einer Person auf 40qm nicht überschritten wird. Außerdem ist für maximal 20 Kinder Sport auch ohne Abstand möglich. Aber die Rahmenbedingungen müssen sich stabilisieren, und die Öffnung der öffentlichen Sporthallen braucht noch einige Zeit, somit ist der Handball noch auf unabsehbare Zeit eigentlich lahmgelegt. Außerdem ist bei Kindern und Jugendlichen auch die Impffrage noch nicht geklärt. Tests sind bereits angelaufen, Studien mit Kindern und Jugendlichen werden aktuell durchgeführt.

Die Lage der Vereine ist und bleibt also bedrohlich. Die Geduld wird auf eine harte Probe gestellt. Doch wir lassen uns nicht entmutigen! Wenn alle mitziehen im PfHV, bleibt nach wie vor die Hoffnung, dass wir Kinder und Jugendliche wieder für unseren Sport gewinnen können. Eine lose Umfrage bei den Vereinen zeigt, alle brennen darauf, dass es endlich losgeht. Und zwar Offline - hoffentlich!

Wir freuen uns auf unseren Verbandsjugendtag, wo wir mit Euch über die Saison 2021/22 sprechen möchten, und wie wir mit einem neuen Miteinander unseren Handball wieder nach vorne bringen.

|Ulf Meyhöfer|

   
© SG Ottersheim-Bellheim-Zeiskam