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Zusammenfassung Vorbesprechung Jugendspielrunde 2020/21

Details

Zusammenfassung des Treffens aller PfHV-Vereine zur Vorbesprechung Jugendspielrunde 2020/21 am 02.10.20 um 17.30 Uhr in der Pfalzhalle

 

Für den PfHV: Ulf Meyhöfer, Christl Laubersheimer, Josef Lerch, Pascal Schnurr, Martina Benz, Philipp Baier, Lisa Rothaar-Schwarz, Sandra Hagedorn, Rolf Starker

Vereine: alle anwesend, entschuldigt TuS KL-Dansenberg

Nach einer kurzen Begrüßung durch Ulf Meyhöfer mit einem Rückblick auf die Zeit nach dem 12. März 2020 erging an alle der Appell an die Einhaltung der 11. CoBeVo des Landes Rheinland-Pfalz und den daraus resultierenden Hygieneregeln. Weniger ist mehr, daher sollte man die Grenzen achten, Risiken vermeiden und mit Bedacht und Vorsicht vorgehen. Der PfHV ist seit März ohne Einnahmen und die meisten ehrenamtlichen Mitarbeiter haben ihre Spesen und Fahrtkosten dem PfHV nicht in Rechnung gestellt.

Die Solidarität unter den Vereinen ist deutlich stärker geworden, dies gilt auch für die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und dem PfHV. Das Präsidium steht den Mitgliedsvereinen fast rund um die Uhr zur Verfügung, um in dieser Ausnahmesituation zu unterstützen.

Die Hygiene-Beauftragte des PfHV, Lisa Rothaar-Schwarz wurde mit ihren Aufgaben vorgestellt. Vereine können sich jeder Zeit an den PfHV wenden und ihre Fragen klären lassen. Es wurde eigens für solche Anliegen eine E-Mail-Adresse eingerichtet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Der im Frühjahr ausgefallene Jugendverbandstag wird am 27. November 2020 (ab 18 Uhr) nachgeholt werden, der Verbandstag 2020 wird nun am 22. Januar 2021 (ab 18 Uhr) durchgeführt, natürlich nur wenn die Rahmenbedingungen passend sind.  

Es werden die Hygienekonzepte der Vereine über unsere zentrale Homepage mit wichtigen Informationen zu den Rahmenbedingungen vor Ort veröffentlicht, hier braucht es die Unterstützung aller Vereine. Ebenfalls sind die Hygiene – Konzepte über Handball4all einzustellen, in der Oberliga RPS ist dies sogar verbindlich.

Die Spielrunde der F-Jugend und der Mini-Spielfeste wurde nach Vorstellung der Variante mit 2 Teams und mit 3 Teams intensiv diskutiert. Unterschiedliche Voraussetzungen sowohl bei einzelnen Gemeinden, Kreisen und Städten des Verbandsgebietes, als auch bei den Vereinen, konstruktiv kritische Elternstimmen, spezielle Zulassungsbeschränkung z. T. bei 40 Personen, 50 Personen erschweren den Vereinen den Start in die Spielrunde. Vereine sprechen sich dafür aus, eine normale Spielrunde zu spielen, also nur eine gegnerische Mannschaft zuzulassen, es wird quasi Hin- und Rückspiel organisiert und dabei auf die individuelle Spielstärke beider Mannschaften (Anzahl Kids, Spielstärke etc.) Rücksicht genommen.

Ganz wichtig ist, dass die Adressen der Vereinsverantwortlichen und der zuständigen Jugendleiter in den nächsten beiden Wochen aktualisiert werden. D.h. die Vereine werden gebeten, die aktuellen Kontaktdaten von Vereinsverantwortlichen und der zuständigen Jugendleiter an die Geschäftsstelle zu schicken. Dann werden über diesen festen Verteiler (Vereinsverantwortliche und zuständige Jugendleiter) die Kontaktdaten verteilt. Damit man sich auch innerhalb der einzelnen Spielstaffeln besser über die aktuelle Corona-Situation verständigen kann, sollen die Trainer untereinander die Kontaktdaten austauschen oder gar eMail-/Whatsapp-Gruppen gründen. Ebenfalls ganz wichtig sind aktuelle und vollständige Kontaktdaten in Phönix II, das erspart Zeit und Geld bei der Vorbereitung von PfHV Veranstaltungen (Verbandstag, Jugendverbandstag, Fortbildungsveranstaltungen, …).

Die regionale Einteilung der F-Jugend und Minis wird noch einmal explizit gewünscht, die Spieltechnik setzt dies aber auch bereits seit Jahren so entsprechend um. Wir werden noch beispielhaft veröffentlichen, wie ein F-Jugend- bzw. Mini-Spieltag absolviert werden kann.

In der allgemeinen Diskussion wird die Meldefrist von 10 Tagen für Freundschaftsspiele kritisiert. Hier hat der PfHV erst bei Nichteinhalten von 6 Tagen Vorlauf bestraft. Grundsätzlich können die Strafen vermieden werden, wenn sich Vereine frühzeitig kümmern. Ein kurzfristiger Hallentausch gerade bei verbandsübergreifenden Freundschaftsspielen kann in Zukunft über Vorlage der Anmeldung des Gastgebers nachgewiesen werden, denn auch unsere Nachbar-Landesverbände legen auf eine ausreichende Voranmeldung wert. In einem derartigen Fall wird dann auch keine Strafe ausgesprochen.

Die kostengünstigere Variante für die Vereine bei der Abmeldung von Mannschaften aus der laufenden Runde wurde vorgestellt. Die Meldegebühren werden mit Beginn der Spielrunde erhoben. Wird die Runde nicht beendet, so erfolgt eine anteilige Rückvergütung, wenn nicht 2/3 der Spielrunde ausgespielt wurde.

In der Abschlussdiskussion ging der Appell nochmals an alle, doch die Hygienekonzepte öffentlich zu machen, damit sich die Gastmannschaften vorab informieren können. In manchen Hallen sind aktuell noch keine Zuschauer zugelassen, daher wäre ein Tipp für vielleicht ein Café oder Restaurant hilfreich, damit man die Eltern nicht zu sehr verärgert. Auch ein Heimrecht-Tausch wäre denkbar.

Die Vereine brauchen dringend Helfer, aber auch der PfHV selbst: Es fehlen uns noch Staffelleiter – für Unterstützung, Einarbeitung und Betreuung ist gesorgt. Der PfHV betont, dass man sich auf kurzfristige Absprachen einstellen muss, um auch weiter auf Sicht fahren zu können.

Die Software Gast-ID wird vorgestellt, sie hilft den Vereinen bei der Erfassung der Zuschauer – Erfahrungen liegen beim PfHV, Hochdorf, Friesenheim und Mundenheim/Rheingönheim vor. Der Stützpunkt-Jahrgang m09 wird Corona bedingt ausgesetzt, nur der ältere Jahrgang trainiert in der Pfalzhalle, Christoph Krick wird Vereine nach Hallen 2021 fragen. Es wird auch nach Hallen geschaut, in denen keine Handballvereine (mehr) trainieren, aber Handballfeld/-tore existieren.

Ab sofort endet die Förderung von Auswahlspielern im PfHV, wenn der Spieler den Verband verlässt und in einen anderen Landesverband wechselt.

Helmut Wesper bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit dem PfHV. Er bittet nochmals um Unterstützung, da in der Vorderpfalz in einigen Hallen nicht geduscht werden darf. Hier ging bereits ein Schreiben an das Innenministerium und die Landtagsabgeordneten der Region.

Ansonsten liegt die Verantwortung für die Umsetzung des Hygiene-Konzeptes beim Heimverein bzw. dem Träger der Halle. Natürlich kann auch im Handball ein neutraler Zuschauer die Hygiene-Vorgaben missachten (wie unlängst bei einem Amateur-Fußballspiel geschehen), hier bleibt nur die Ordnungsbehörde oder Polizei einzubinden.

Die Einführung einer Bezirksliga im Bereich der Männer ist für die nachfolgende Saison beschlossen und in den DfBs bereits veröffentlicht. Die Vereine müssen dies aber mitbegleiten und unterstützen. Die intensive Veranstaltung mit vielen Hinweisen und Anregungen wurde gegen 19:15h geschlossen.

Ein Punkt wurde noch nach dem Ende der Veranstaltung angefragt: Werden die Hygiene-Vorgaben in einer Halle nicht eingehalten, müssen sich die beiden Mannschaften verständigen und mit dem Schiedsrichter die Lage bewerten. Die Schiedsrichter sind nicht für die Beurteilung von Hygiene-Konzepten und deren Umsetzung verantwortlich. Der Schiedsrichter kann aber bei Gefahren für die eigene Gesundheit, z.B. durch Mängel bei der Umsetzung des Hygiene-Konzeptes, auf deren umgehende Beseitigung hinweisen und auch ggfs. ein Spiel mit entsprechender schriftlicher Begründung absagen oder abbrechen.

 

Christl Laubersheimer Sandra Hagedorn Ulf Meyhöfer

   
© SG Ottersheim-Bellheim-Zeiskam