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Trainersymposium in Schifferstadt

Details

Trainerinnen und Trainer sind die wichtigsten Multiplikatoren im Handball, daher gilt es
die fachlichen, methodischen und personalen Kompetenzen der Trainer/innen mit Blick
auf die Qualitätsentwicklung des Handballsports auf allen Alters- und Leistungsebenen
zu stärken. Im Sinne dieser DHB-Empfehlung waren am letzten Wochenende über 80
Übungsleiter/innen nicht nur aus der Pfalz, sondern auch aus Luxemburg sowie den
benachbarten Verbänden Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Saarland bei
unserem Trainersymposium, das wieder mit namhaften Trainern besetzt war, zu Gast.
Am Samstag wurde in 4 Themenblöcken verteilt über drei Hallen in Schifferstadt
zwischen 9h und 17.30h intensiv geschult, beobachtet und diskutiert. Die
Schwerpunkte waren: „Kooperation zwischen Rückraum und Kreis“ (Maik Nowak),
„6:0-Abwehr mit Variationen des Innenblocks und der Außenverteidiger“ (Sebastian
Hinze) „Handlungsschnelligkeit in offenen Spielsituationen“ (Erik Wudtke) und
Torhüter-Legende Wieland Schmidt zeigte auf, wie er Talente wie Bitter, Fritz und
Heinevetter mit geprägt hatte.
Sebastian Hinze nahm sich drei Tage vor Ort viel Zeit um seine Philosophie vom
Handballspiel zu vermitteln, aber auch um wirklich jede Frage ausführlich zu
beantworten. Am Sonntag gab es noch eine Extra–Einheit mit Video–Studium.
Sebastian Hinze, war als Spieler Kreisläufer, Motivator und Antreiber, als Trainer hat
er so etwas wie seine Berufung gefunden. In der letzten HBL-Saison war er der
heimliche Trainer des Jahres, die Ergebnisse mit dem Bergischen HC stimmten,
Mitteilungsblatt Pfälzer Handball-Verband e.V. /// www.pfhv.de /// www.newsletter.pfhv.de
Seite 8 von 21 - MB Nr. 26 - 27.06.2019
obwohl das für ihn selbst kaum im Vordergrund steht. „Ob ihr es glaubt oder nicht“,
hat der Trainer des Bergischen HC noch kürzlich in einem Gespräch mit der WZ –
Westdeutsche Zeitung angemerkt, „ob ich dreimal in Folge gewonnen oder achtmal
hintereinander verloren habe, spielt für meine Laune am Montag in der Trainingshalle
keine Rolle.“ Hinze ist für seine akribische Arbeit bekannt – und an Spieltagen steht
für ihn vor allem im Fokus, ob seine Mannschaft auch in schlechten Phasen im System
bleibt. Das Wichtigste für ihn ist, dass die Leistung stimmt, und die eingeschlagene
Linie beibehalten wird - wenn dies der Fall ist, werden die Ergebnisse langfristig
passen.
Erik Wudtke zeigte, wie man Talente besser und früher auf den Übergang in den
Aktivenbereich vorbereiten kann, mit den beiden Demomannschaften der RLP-Auswahl
und dem A-Jugendbundesligisten TV Hochdorf, war er dann auch voll in seinem
Element und der Funke sprang sofort über zu den ganz dicht am Geschehen
platzierten Lehrgangsteilnehmern.
Maik Nowak machte mit einem Impulsvortrag auf das Thema „Motivation und
Demotivation“ aufmerksam. Die Mannschaftsleistung bei Handballspielen hängt oft mit
den erarbeiteten Trainingsinhalten zusammen. Aber nicht ausschließlich, denn mit
Ansprachen vor dem Spiel und zur Halbzeit, lassen sich weitere Prozente aus der
Mannschaft herauskitzeln.
Sonderlob von allen Beteiligten gab es für die hervorragenden und hochmotivierten
Demo-Mannschaften, die trotz hoher Temperaturen und Sommerpause ihr ganzes
Können aufzeigten und den Ansprüchen der Referenten mehr als gerecht wurden.
Klaus Bethäuser, Marcel Trinks, Johannes Fink und der Lehrstab sorgten wieder einmal
für eine gelungene Veranstaltung und schafften es erneut, Top-Trainer für das von
Klaus vor Jahren entwickelte Format in die Pfalz zu holen. Auch Heike Ahlgrimm,
Trainerin des Frauen-Bundesligisten HSG Bensheim-Auerbach, Tobias Job (TSG
Haßloch) und Steffen Christmann (TV Hochdorf) nutzten die Gelegenheit, ihren
Wissensschatz zu erweitern. Das Feedback der Teilnehmer zeigt, dass das angebotene
Format fortgeführt werden soll, und man schon mit der Planung für das nächste PfHVTrainersymposium
beginnen kann.
Für das Wohlbefinden der Teilnehmer und Referenten sorgte Christl Laubersheimer
und Rolf Starker sowie das Lehrstabs- und Trainerteam. Die Organisation verlief auch
vor allem durch viele unsichtbare Beiträge von Sandra Hagedorn reibungslos.
Besonderer Dank gilt Petra Kolb für die Unterstützung vor Ort.
|Ulf Meyhöfer|

   
© SG Ottersheim-Bellheim-Zeiskam