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Reisen und Fahrrad statt UdSSR in der Osthalle - Klaus Bethäuser aus Speyer zieht sich aus Ämtern zurück

Details

Mit 70 Jahren ist für Klaus Bethäuser Schluss mit offiziellen Ämtern im pfälzischen Geschehen. Das wiederum prominent besetzte Trainersymposium in Schifferstadt und die Prüfungen im Rahmen der B-Trainer-Ausbildung Ende Juni waren die letzten Handlungen des Speyerers, der seit 2008 als Lehrwart des Verbandes fungiert hatte.

Wo anfangen mit der Beschreibung des enormen sportlichen Engagements des früheren Bankkaufmanns, der seit 60 Jahren dem TSV Speyer angehört und seit 2015 Ehrenmitglied ist? „Man könnte ein Buch schreiben“, sinniert Bethäuser. Der Bogen spannt sich von seinem ersten Match im April 1959 über Großereignisse in der Sporthalle Ost wie bei deren Eröffnung 1978, als zum Match des TSV gegen die Weltklasse-Mannschaft des TV Großwallstadt über 1000 Zuschauer kamen, und die Organisation von Reisen zu internationalen Handball-Großveranstaltungen bis zur Kooperation in Sachen Aus- und Fortbildung des pfälzischen mit den Verbänden aus Rheinhessen und dem Rheinland.

Bethäuser wurde der Handball quasi in die Wiege gelegt. Sein Vater, zwei Brüder und seine Schwester waren ebenfalls aktiv, wobei auch Tischtennis anfangs eine Rolle spielte. Nach einem vierten Platz bei den Stadtmeisterschaften konzentrierte sich der frühere Linksaußen ab der A-Jugend jedoch ausschließlich auf das Spiel mit dem größeren Ball.

Erfolge stellten sich rasch ein. Bereits 1960 gewann Bethäuser mit der C-Jugend des TSV auf dem Großfeld die Pfalzmeisterschaft. Mit früheren Speyerer Größen wie Torwart und B-Nationalspieler Dieter Boos, Franz Beauzil, Bernd Wende, „Carlo“ Schreyer, Dieter Lerch oder Roland Butz spielte er bis zur Regionalliga. Wegen eines Meniskusschadens beendete er seine aktive Laufbahn, inzwischen bereits auch seit 1979 Abteilungsleiter (bis 1987), bereits mit 32 Jahren.

Gut, dass Bethäuser früh zweigleisig gefahren war. Erst 18-jährig ,betreute er die TSV-Frauen, von 1970 bis 1972 war der Speyerer für die Männer des TSV Kuhardt verantwortlich. 1982 erwarb er die C-Trainer-Lizenz und wurde Mitglied des Verbands-Lehrstabes. 1984 folgte die B-Lizenz. Im selben Jahr gelang mit den Speyerer Damen der Sprung in die Regionalliga. Auf Torsten Löffler, den späteren Erstliga- und dreimaligen A-Nationalspieler, den Bethäuser ab 1988 als B-Junior coachte, ist er sehr stolz. Engagements beim Nachwuchs in Lingenfeld und Waldsee folgten später. Von 1999 bis 2005 gewann Bethäuser mit der weiblichen Jugendauswahl des pfälzischen Verbandes zwei Mal das renommierte Grenzlandturnier.

„Die Entwicklung der Spielerinnen und Spieler war für mich am wichtigsten. Falls ich als Trainer wieder einsteigen sollte, dann nur im Jugendbereich“, meinte er.Zuständig für Marketing und Werbung gehörte der 70-Jährige von 1992 bis 1998 dem TSV-Vorstand an. Bethäuser war Organisator der populären Speyerer Sportschau, letztmals 2013. Zu leuchten beginnen seine Augen, wenn er über herausragende, von ihm mit verantwortete Handball-Ereignisse in Speyer spricht. So zum Beispiel früher das Franz-Schreiber-Gedächtnisturnier mit damals hochklassigen Teilnehmern. Er erinnert sich genau an das Resultat des Endspiels von 1982, als Erstligist TuS Hofweier den Zweitligisten TuS Griesheim mit 15:14 besiegte. Oder als Partien gegen Traditionsmannschaften 700 Zuschauer in die Osthalle lockten. Oder den Vergleich der Speyerer Frauen gegen die Nationalmannschaft der UdSSR, den 900 Menschen sehen wollten. Oder das Benefizspiel gegen Hofweier zu Gunsten Joachim Deckarms. Damals geknüpfte Beziehungen wie zum früheren Nationalspieler Hansi Schmidt bestehen heute noch. „Das sind Dinge, die man nie vergisst“, schwärmt Bethäuser.Und was macht der Träger der Sportmedaille der Stadt Speyer (1997) und Inhaber des Ehrenbriefs des Pfälzer Handball-Verbandes (2005), immerhin seit 13 Jahren im beruflichen Ruhestand, jetzt? Zum einen erfolgt die Übergabe an seinen Nachfolger Marcel Trinks. Dazu gehört auch die Sichtung des Archivs in der Verbands-Geschäftsstelle in Haßloch. Zum anderen will Bethäuser Fahrradtouren machen und wieder mehr reisen – und natürlich weiterhin die bereits traditionellen Besuche von Welt- oder Europameisterschaften organisieren.

3:2:1 Abwehr in der C-Jugend

Details

Liebe Vereine, im Februar hatten wir bereits im Mitteilungsblatt dazu informiert.

Die DHBRahmentrainingskonzeption empfiehlt für die C-Jugend folgendes:

Grundformen der Abwehrkooperation erlernen! In dieser Entwicklungsstufe verteidigen die Mannschaften gemäß Wettspielstruktur in einer 1:5- bzw. 3:3-Abwehrformation (fortgeschrittene Teams ggf. im 3:2:1). Ungeachtet der nach wie vor klaren Zuordnung zu einem direkten Gegenspieler ist jeder Abwehrspieler für einen bestimmten Raum zuständig.

In dieser ersten Raumdeckung haben Abwehrkooperationen einen größeren Stellenwert als in der Manndeckung: Während sich die Kooperationsleistungen in der Basisschulung auf das situative Helfen beschränken, sollen die Spieler in dieser Entwicklungsstufe darauf aufbauend lernen, in wiederkehrenden Situationen systematisch, effektiv und zielgerichtet miteinander zu kooperieren.

Die Länderpokalturniere der weiblichen/männlichen Jugend haben es nochmals deutlich gemacht: Die 3:2:1 Abwehr ist zentrale Schulungsabwehr im Jugendhandball für das Aufbautraining (15-16 Jahre). Die 3:2:1 Abwehr wurde in anderen Landesverbänden bereits in der C-Jugend mit Blick auf die Talentsichtung erlaubt. Gerade diese Formation ermöglicht den Jugendlichen das Spielen lernen in großen Räumen – kleineren als in der Manndeckung, sinkender Manndeckung oder 1:5 Abwehr, aber signifikant größeren Räumen als in der 6:0 Abwehr. Außerdem deckt die 3:2:1 Abwehr den 3:3 Angriff, der ja zuvor in der D-Jugend eingeführt wurde, gut ab. Da in der C-Jugend allerdings der offensive Charakter der Abwehrarbeit nicht verändert werden soll, ist das Verbot der defensiven Raumdeckungen mit weniger als 3 Spielern vor der 9-Meter-Linie (6:0, 5:1, 4:2, etc.) weiterhin sinnvoll.

Basis der 3:2:1 Abwehr sind Abwehrgrundbewegungen, die in der Manndeckung und der ersten Raumdeckung entwickelt werden müssen. Ebenso bedingen sich gerade hier Abwehr- und Angriffsgrundbewegungen.

Wir haben daher auch die Durchführungsbestimmungen auch mit Blick auf unsere Nachbar-Landesverbände und Oberliga RPS entsprechend angepasst und aktualisiert, und die 3:2:1 Abwehr in der C-Jugend insbesondere mit Blick auf die fortgeschrittenen Teams nun auch erlaubt.

Ich bitte eindringlich auf der Tribüne um Fairness und Respekt den in der C-Jugend eingesetzten Schiedsrichtern gegenüber. Hier kommen meist jüngere Schiedsrichter oder Anfänger zum Einsatz, die zwar eine Schiedsrichterausbildung erfolgreich absolviert haben, aber keine Trainerausbildung auf Basis der DHBRahmentrainingskonzeption haben!!! Die Deckungsbilder sind gerade für sie nicht immer einfach zu erkennen, insbesondere wenn die beiden Mannschaften selbst erst mit der 3:2:1 Abwehr im Training begonnen haben.

Die endgültige 3:2:1 Abwehr sieht die DHB- Rahmenkonzeption erst für das Aufbautraining I (15- 16 Jahre) vor. Bei dieser Form der Abwehr im Handball verdichtet sich der Abwehrverband immer in Richtung Ballseite. Es ist somit eine ballorientierte Abwehrmethode mit intensiver Beinarbeit. Ziel ist es, am Ballort eine Überzahlsituation zu schaffen. In der ballfernen Seite wird bewusst eine Unterzahl in Kauf genommen. Diese Seite gilt dann als Schwachstelle in der 3:2:1 Abwehr. Zu den wichtigsten Lernzielen in der 3:2:1 Abwehr zählen:

Nachschieben, Übergeben und Übernehmen, Überzahl schaffen Wichtige Grundlagen für das Zusammenspiel im kleinen Gruppenverband Angriff/ Abwehr werden dadurch gezielt geschult. Durch das offensive Angriffsverhalten gilt die 3:2:1 Abwehr als sehr attraktiv und motiviert die Spieler. Ziel ist die aktive Verteidigung um möglichst schnell den Ball zu gewinnen.

Neben den bereits erwähnten primären Aufgaben müssen die Abwehrspieler:

  • positionsspezifisch zusammen und mit dem Torwart zusammenarbeiten
  • Taktisch- technische Elemente im individuellen und kollektiven Verband schulen
  • Durch offensives abwehren Fähigkeiten und Fertigkeiten schulen
  • Die Abwehrstellung möglichst schnell wechseln um auf neue Situationen umzustellen. (für spätere Aktionen)
  • Einleiten eines schnellen, offensiven Angriffs
  • Durch offensives agieren am Angreifer erlernt der Abwehrspieler motorische und technische Verhaltensweisen
  • Stören von Ballspiel und Ballannahme

(Quelle: DHB RTK Online)

Ulf Meyhöfer - Christl Laubersheimer - Josef Lerch

Trainersymposium in Schifferstadt

Details

Trainerinnen und Trainer sind die wichtigsten Multiplikatoren im Handball, daher gilt es
die fachlichen, methodischen und personalen Kompetenzen der Trainer/innen mit Blick
auf die Qualitätsentwicklung des Handballsports auf allen Alters- und Leistungsebenen
zu stärken. Im Sinne dieser DHB-Empfehlung waren am letzten Wochenende über 80
Übungsleiter/innen nicht nur aus der Pfalz, sondern auch aus Luxemburg sowie den
benachbarten Verbänden Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Saarland bei
unserem Trainersymposium, das wieder mit namhaften Trainern besetzt war, zu Gast.
Am Samstag wurde in 4 Themenblöcken verteilt über drei Hallen in Schifferstadt
zwischen 9h und 17.30h intensiv geschult, beobachtet und diskutiert. Die
Schwerpunkte waren: „Kooperation zwischen Rückraum und Kreis“ (Maik Nowak),
„6:0-Abwehr mit Variationen des Innenblocks und der Außenverteidiger“ (Sebastian
Hinze) „Handlungsschnelligkeit in offenen Spielsituationen“ (Erik Wudtke) und
Torhüter-Legende Wieland Schmidt zeigte auf, wie er Talente wie Bitter, Fritz und
Heinevetter mit geprägt hatte.
Sebastian Hinze nahm sich drei Tage vor Ort viel Zeit um seine Philosophie vom
Handballspiel zu vermitteln, aber auch um wirklich jede Frage ausführlich zu
beantworten. Am Sonntag gab es noch eine Extra–Einheit mit Video–Studium.
Sebastian Hinze, war als Spieler Kreisläufer, Motivator und Antreiber, als Trainer hat
er so etwas wie seine Berufung gefunden. In der letzten HBL-Saison war er der
heimliche Trainer des Jahres, die Ergebnisse mit dem Bergischen HC stimmten,
Mitteilungsblatt Pfälzer Handball-Verband e.V. /// www.pfhv.de /// www.newsletter.pfhv.de
Seite 8 von 21 - MB Nr. 26 - 27.06.2019
obwohl das für ihn selbst kaum im Vordergrund steht. „Ob ihr es glaubt oder nicht“,
hat der Trainer des Bergischen HC noch kürzlich in einem Gespräch mit der WZ –
Westdeutsche Zeitung angemerkt, „ob ich dreimal in Folge gewonnen oder achtmal
hintereinander verloren habe, spielt für meine Laune am Montag in der Trainingshalle
keine Rolle.“ Hinze ist für seine akribische Arbeit bekannt – und an Spieltagen steht
für ihn vor allem im Fokus, ob seine Mannschaft auch in schlechten Phasen im System
bleibt. Das Wichtigste für ihn ist, dass die Leistung stimmt, und die eingeschlagene
Linie beibehalten wird - wenn dies der Fall ist, werden die Ergebnisse langfristig
passen.
Erik Wudtke zeigte, wie man Talente besser und früher auf den Übergang in den
Aktivenbereich vorbereiten kann, mit den beiden Demomannschaften der RLP-Auswahl
und dem A-Jugendbundesligisten TV Hochdorf, war er dann auch voll in seinem
Element und der Funke sprang sofort über zu den ganz dicht am Geschehen
platzierten Lehrgangsteilnehmern.
Maik Nowak machte mit einem Impulsvortrag auf das Thema „Motivation und
Demotivation“ aufmerksam. Die Mannschaftsleistung bei Handballspielen hängt oft mit
den erarbeiteten Trainingsinhalten zusammen. Aber nicht ausschließlich, denn mit
Ansprachen vor dem Spiel und zur Halbzeit, lassen sich weitere Prozente aus der
Mannschaft herauskitzeln.
Sonderlob von allen Beteiligten gab es für die hervorragenden und hochmotivierten
Demo-Mannschaften, die trotz hoher Temperaturen und Sommerpause ihr ganzes
Können aufzeigten und den Ansprüchen der Referenten mehr als gerecht wurden.
Klaus Bethäuser, Marcel Trinks, Johannes Fink und der Lehrstab sorgten wieder einmal
für eine gelungene Veranstaltung und schafften es erneut, Top-Trainer für das von
Klaus vor Jahren entwickelte Format in die Pfalz zu holen. Auch Heike Ahlgrimm,
Trainerin des Frauen-Bundesligisten HSG Bensheim-Auerbach, Tobias Job (TSG
Haßloch) und Steffen Christmann (TV Hochdorf) nutzten die Gelegenheit, ihren
Wissensschatz zu erweitern. Das Feedback der Teilnehmer zeigt, dass das angebotene
Format fortgeführt werden soll, und man schon mit der Planung für das nächste PfHVTrainersymposium
beginnen kann.
Für das Wohlbefinden der Teilnehmer und Referenten sorgte Christl Laubersheimer
und Rolf Starker sowie das Lehrstabs- und Trainerteam. Die Organisation verlief auch
vor allem durch viele unsichtbare Beiträge von Sandra Hagedorn reibungslos.
Besonderer Dank gilt Petra Kolb für die Unterstützung vor Ort.
|Ulf Meyhöfer|

Die künftige Spielrunde in der männlichen E-Jugend – Entwicklungsgerechtes Spielen

Details

Gemeinsames Ziel aller im Kinderhandball Beteiligten ist es, unsere Spielanfänger für den Handballsport zu begeistern und ihre Spielfähigkeit durch alters- und entwicklungsgemäße Trainingsinhalte und Methoden systematisch zu fördern. Das offensive Verteidigen und damit Agieren in großen Räumen bleibt im Kinderhandball unsere übergeordnete Leitlinie. Damit soll gewährleistet sein, dass sich bereits unsere Spielanfänger in der zentralen Grundsituation des Handballspiels, der 1 gegen 1 Situation, altersgemäß in ihrer Spielfähigkeit entwickeln können. Dem Spielen muss im Kinderhandball Vorrang eingeräumt werden, denn Spielen bedeutet immer Anwenden von Gelerntem und Entfalten der individuellen Kreativität. Wettkämpfe sind auch bei unseren Jüngsten „das Salz in der Suppe“, natürlich wollen auch Kinder in Vergleichsspielen und Turnieren gewinnen, die Ergebnisorientierung sollte aber bei unseren Trainerinnen und Trainern nicht im Vordergrund stehen. Jedes Kind soll im Wettkampf gebührend zum Einsatz kommen! Diese Forderung ist oberste Maßgabe im Kinderhandball.

Entwicklungsgerechtes Spielen soll Spielfähigkeit und Kreativität entwickeln! Nur allzu oft werden Kinder in ein „taktisches Korsett“ mit starren Spielpositionen und Spielweisen gepresst. Defensiv-Taktiken aus dem Erwachsenenhandball sind aber völlig fehl am Platz. Kinder sollen das Spiel zwanglos erleben und lieben lernen!
Dieses Grundprinzip des entwicklungsgerechten Spielens bedeutet, dass Spielklassen nicht ausschließlich nach Alter und Leistung eingeteilt werden, wie beispielsweise im Jugend- und Erwachsenenhandball. Leistungsschwächere Kinder, Spätentwickler oder Quereinsteiger aus anderen Sportarten sollen im Verein die Möglichkeit haben, sofort und „ohne Druck“ Spielerfahrungen sammeln zu können.
Wettspiele müssen sich an kind- und entwicklungsgerechten Trainingsinhalten orientieren! Die pädagogische Zielperspektive lautet: Ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen steht im Vordergrund! Als einer der ersten Sportverbände überhaupt hat der DHB in seiner Rahmentrainingskonzeption eine pädagogische Zielperspektive formuliert:
Individuell betreuen, Persönlichkeit und sportliche Fähigkeiten fordern und fördern, die Spielfähigkeit langfristig und entwicklungsorientiert anlegen – das sollten die Bausteine eines pädagogisch orientierten Konzepts der Kinder- und Jugendarbeit in den Sportvereinen des DHB sein. Daran müssen sich auch die Wettspiele im Kinder- und Jugendhandball orientieren.
(aus den DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN für eine einheitliche Wettkampfstruktur im Kinderhandball – veröffentlicht vom DHB)
 
Wir wollen uns im PfHV auf diese DHB – Vorgaben weiter fokussieren und im Bereich der männlichen E-Jugend in der kommenden Spielzeit gemeinsam Dinge im obigen Sinne noch aktiver angehen, denn nur gemeinsam kann diese Philosophie auch vollständig und erfolgreich umgesetzt werden. Wir haben im Mai erstmals verabredet drei Leistungsebenen anzubieten um unsere Spielrunde am Grundprinzip des entwicklungsgerechten Spielens besser auszurichten.
Die Jugendtrainerinnen und – trainer haben eine Selbsteinschätzung versucht und die Zuordnung der Mannschaften in Leistungsebenen vorgenommen. Zum Ende der Hinrunde wollen wir uns erneut zusammensetzen, diese Zuordnung gemeinsam prüfen und mögliche Fehleinschätzungen durch einen „Auf- bzw.- Abstieg“ zu korrigieren.
Die aktive Umsetzung der obigen Philosophie wollen wir seitens des PfHV zusätzlich begleiten. Dazu haben wir die am Rande unseres Treffens im Mai entwickelte Idee aufgegriffen und bieten an, dass wir uns gemeinsam in der Trainingsarbeit austauschen und zur Orientierung Einblicke in die Trainingsgestaltung und Trainingsstruktur geben. Es konnte Steffen Christmann vom TV Hochdorf als Pate gewonnen werden. Wir wollen gemeinsam die Lernziele im Bereich der männlichen E-Jugend festlegen und uns gegenseitig nach den Spielen Feedback geben, wie es mit der Umsetzung und Zielerreichung aussieht.
Die Vision ist es dann in der Spielzeit 2020/2021 über einen bis dahin entwickelten Feedback-Bogen die Teams zu identifizieren, die die beste Entwicklung im Verlauf der Spielrunde genommen haben. Außerdem versprechen wir uns über abgestimmte gemeinsame Zielvorgaben eine verbesserte Talentförderung, sowie ein besseres Miteinander von Spielern, TrainerInnen, Eltern und Schiedsrichtern.
Für den 21. August möchten wir alle TrainerInnen nach Hassloch einladen, Steffen gibt uns einige Einblicke in seine Trainingsplanung und dann sprechen wir über eine gemeinsame Zielsetzung und die Art, wir uns nach den Spielen Feedback geben wollen.
 
Wir wünschen uns Eure Unterstützung, bitte informiert insbesondere Eure E-Jugendtrainer
und kommt recht zahlreich zur Saisonvorbesprechung nach Hassloch.

|Ulf Meyhöfer|

Handball in der Sportlandschaft bedeutender machen

Details

Handball in der Sportlandschaft bedeutender zu machen, ist nicht nur die zentrale Aufgabe des DHB sondern insbesondere eine Aufgabe seiner Landesverbände und seiner dort engagierten Vereinen. Mehr Nachwuchs für unseren Sport zu gewinnen, muss eine gemeinsame Anstrengung sein und somit auch in dem Bewusstsein erfolgen, dass es nicht nur um das Wohl des eigenen Klubs geht. Es muss um die Entwicklung unseres Handballspiels in der ganzen Pfalz gehen, besonders dort wo inzwischen leider gar kein Handball mehr gespielt wird.

Es müssen große gemeinsame Anstrengungen unternommen werden, um Vereinen zu helfen, Kontakte und Beziehungen zu Schulen aufzubauen, Kontakte zu Trainern herzustellen um Trainingsstrategien zu teilen, unsere Soforthilfe ist da nur ein kleiner erster Ansatz. Das gerade durchgeführte Trainersymposium und die dabei geführten vielen Gespräche haben mir gezeigt, wir haben engagierte und großartige Trainer im PfHV, deren großes Wissen und deren Erfahrung gilt es über alle Ebenen und in alle Regionen der Pfalz zu verteilen. Es sollte uns allen klar sein, nicht alle Superminis und Minis werden künftige Profis oder gar Nationalspieler – dennoch sollte unabhängig davon in sie alle investiert werden, denn sie können einmal Trainer, Fan, Sponsor oder Funktionär werden. Wir haben daher in diesem Jahr einiges in dieser Richtung in Vorbereitung.

Arbeitsgruppe Schulhandball im PfHV

Sportspiele generell sind die beliebtesten Unterrichtsinhalte im Schulsport. Für das Handballspiel speziell gilt dies jedoch nur mit Einschränkung, obwohl es im organisierten Sport nach Fußball noch die größte Verbreitung unter den Sportspielen hierzulande aufweist. Ist das Handballspiel gar ein Auslaufmodell in der Schule?

Wir sind dem richtigen Thema auf der Spur und haben unter Federführung von Saskia Schlemilch eine Arbeitsgruppe Schulhandball im PfHV etabliert. Es gilt Schülerinnen und Schülern den Spaß am Handballspiel zu vermitteln. Die Vereine, die in die Schulen gehen, gilt es zu unterstützen und es gilt, neue Vereine zu motivieren dies ebenfalls zu tun. Es geht natürlich dabei auch um Mitgliedergewinnung für die Vereine und um die Anerkennung der Kinder- und Jugend fördernden Vereinsaktivitäten in der Öffentlichkeit

Auch der DHB ist inzwischen aktiv nicht nur auf Grund des finanziellen Überschusses bei der WM 2019 und startet zentrale Aktivitäten zum Thema KINDERHANDBALL & SCHULE .

Tag des Handballs – 26. Oktober – mit Euch auch in der Pfalz

Der DHB veranstaltet am 26. Oktober den Aktionstag „Tag des Handballs“ dabei spielen in Hannover die Nationalmannschaften –und alle Handballvereine sind aufgerufen, ihre eigenen Familienfeste zu feiern! Der DHB unterstützt die Mitgliedsvereine mit Umsetzungstipps für die Organisation und Druckvorlagen vom Aufkleber bis zum Plakat. Darüber hinaus vergibt der DHB unter den ersten Anmeldungen 100 Premium-Eventpakete. Ein Verein sichert sich obendrein den Besuch von Hanniball! Das DHB-Maskottchen bringt dann die Rundum-sorglos-Ausstattung mit, von der Bratwurstbude bis zum Übungsleiter!

Das Highlight bei den Handball-Familienfesten wird der Hanniball-Pass sein –das neu konzipierte, offizielle DHB Handball-Spielabzeichen.

Auch das dafür notwendige Material wird der DHB kostenfrei an die Vereine verschicken. Auf der Aktionswebseite gibt es alle Informationen zum Tag des Handballs: http://www.tagdeshandballs.de/

Ab Anfang Juli können sich die Vereine hier informieren und anmelden.

Ab Anfang September können sich die Vereine hier das das detaillierte Event-Umsetzungskonzept sowie die Druckvorlagen für alle Werbemittel herunterladen.

Ab Ende September informiert die Webseite vor allem interessierte Besucher: Eine interaktive Karte zeigt, welche Vereine den Tag des Handballs feiern!Unter allen angemeldeten Vereinen vergibt der DHB 100 Premium-Pakete, vollgepackt mit vielem, was man für einen Event braucht:

  • Booklet „Tag des Handballs“
  • 40 Ankündigungsplakate
  • 500 Ankündigungsflyer
  • 200 Autoaufkleber
  • 200 Einmal-Tattoos
  • 1 Werbeplane (300 x 50cm)
  • Klemmbretter, Kugelschreiber, Edding
  • Eintrittskarten für ein Länderspiel Männer oder Frauen
  • Volunteer T-Shirts –als Dankeschön für die ehrenamtlichen Helfer

Ein Verein kann sich obendrein über den Besuch von Hanniball freuen! Das DHB-Maskottchen bringt sein Rundum-sorglos-Paket mit –sodass sich der Verein bei seinem Fest um fast nichts kümmern muss. Alle Einnahmen gehen natürlich komplett in die Vereinskasse! Hanniball bringt zum Beispiel mit:

  • Professionelle Organisationsunterstützung
  • Animateure für die Durchführung der Sportspiele
  • Ausschankwagen inkl. Getränken, Personal
  • Food-Truck inkl. Ware, Personal
  • Public Viewing Equipment inkl. Beschallung
  • Eventequipment, bspw. Möblierung, Licht, Dekoration, Kasse, Wertbons, u.s.w.

Ich hoffe, auf Eure Unterstützung und gute Aktionen, damit wir auch in der Pfalz bald wieder mehr Handballer/Innen am Start haben. Alle Mitarbeiter des PfHV werden Euch gerne dabei beraten und begleiten.

|Ulf Meyhöfer|

   
© SG Ottersheim-Bellheim-Zeiskam