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H1: Derbytime...

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H1: Souveräner Heimsieg - überragender Lars Spielmann und starker Torwart Tobias Weinerth

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Südpfalz Tiger Herren 1 - HSG Mutterstadt/Ruchheim 35:22 (17:10)

Nach der Faschingspause erwartete die erste Herrenmannschaft der Südpfalztiger den Tabellensiebten, die HSG Mutterstadt/Ruchheim. Im Hinspiel gab es eine 27:33-Niederlage und die Mannen um SG-Trainer Jens Zwissler wollten alles dran setzen, ihren dritten Tabellenplatz zu verteidigen. Diesen gab Zwissler als Minimalziel zum Ende der Saison aus, wenn er dann den Verein verlassen wird. Und seine Mannschaft beherzigte dies gleich zu Beginn des Spiels und ging schnell mit 5:1 in Führung (7.). Dabei hatte das Team um Torhüter Tobias Weinerth und Lars Spielmann gleich zu Beginn der Party zwei herausragende Akteure in ihren Reihen. Weinerth parierte kurz zuvor einen von Jürgen Hammer geworfenen 7m-Wurf, Lars Spielmann avancierte mit insgesamt 16 (!) Toren zum besten Schützen des Spiels. Tobias Weinerth überzeugte wiederholt durch akrobatische Einlagen, mit denen er auch schwierige Würfe abwehren konnte und somit seiner Mannschaft den notwendigen Rückhalt bot. Er kam am Ende auf 17 (!) Paraden, darunter zwei gehaltene Strafwürfe. Gestützt auf diese beiden Pfeiler bauten die Südpfalztiger ihre Führung Mitte der ersten Halbzeit auf 10:3 aus (Rieder, 17.). Ein weiterer Pluspunkt an diesem Tag war der starke Innenblock um Marc Seiberth und Sebastian Latzko. Ihnen beiden gelang es immer wieder, Bälle aus dem Rückraum abzuwehren und damit eigene schnelle Gegenstöße zu ermöglichen. Mit Torwart Tobias Weinerth bildete die SG-Abwehr ein für Mutterstadt/Ruchheim nahezu unüberwindbares Hindernis, das nur schwer zu knacken war. Aufgrund zahlreicher Verletzungen musste SG-Coach Zwissler auch die defensive 6:0-Abwehr spielen, doch an diesem Abend war dies genau das richtige Mittel, um Stabilität zu erhalten und aus der sicheren Abwehr die Angriffe zu starten. Mit Lars Spielmann trat ein weiterer SG-Spieler in den Fokus der Zuschauer, der überragend agierte und immer wieder druckvoll in die Lücken der Gästeabwehr stieß oder aber seine Mitspieler geschickt in Szene setzte. So war der Halbzeitstand von 17:10 mehr als verdient, denn auch die Fehlwurfquote hielt sich an diesem Abend in Grenzen.

Nach dem Seitenwechsel genügte eine Fünf-Tore-Serie der Tigerherren, um das Spiel endgültig zu entscheiden. Nach dem 18:12-Treffer der Gäste zogen die Südpfalztiger auf 23:12 davon (Spielmann, Latzko, Rieder trafen, 38.). Mutterstadt/Ruchheim hatte an diesem Abend nicht die spielerischen Mittel, diesen Rückstand aufzuholen. Dazu agierten die Hausherren zu druckvoll und willensstark, die beiden Punkte in der heimischen Spiegelbachhalle zu behalten. Am Ende steht ein 35:22-Erfolg auf der Habenseite der SG OBK, wobei Pascal Rieder leider sein wohl letztes Spiel für die SG bestritt, da er beruflich bedingt wegzieht und nicht mehr zur Verfügung stehen kann.

Zwissler: „Mit Pascal verlieren wir einen starken Typen, der uns spielerisch wie auch menschlich fehlen wird, wie wir heute nach seinem starken Auftritt wieder gesehen haben. Insgesamt hat das Team die defensive Aufstellung sehr gut umgesetzt, und das bei einer sehr schwierigen Vorbereitung. Heute hat insgesamt das komplette Team für sich gearbeitet und gewonnen, das haben die Zuschauer wohl gemerkt. Ich bin zufrieden und wir bereiten und auf die kommende Aufgabe vor.“

Kommendes Wochenende ist die SG Gastgeber für die HSG Landau/Land in der Spiegelbachhalle. Die HSG spielte gegen Rodalben (5.Platz mit 20:14 Punkten) unentschieden (28:28). Daher sollten die Tigerherren diesen Gegner nicht unterschätzen und weiter so konzentriert spielen, wie es gegen Mutterstadt/Ruchheim gelang.

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger:

Würges (2), Hellmann (3), Kröper (3), Gerbershagen (1), Latzko S.(1), Weber (1), Rieder (6), Spielmann (16/7), Kästel, Hauck (2), Seiberth, Weinerth (Tor), Bauchhenß (Tor)

H1: Vermeidbare Niederlage in Rodalben

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TS Rodalben - Südpfalz Tiger Herren 1 33:31 (18:15)

Die erste Herrenmannschaft der Südpfalztiger spielte am vergangenen Wochenende in Rodalben bei der heimischen Turnerschaft. Doch leider mussten sie nach einem spannenden Spiel die Heimreise ohne Punkte antreten und kehrten mit einer vermeidbaren 31:33-Auswärtsniederlage zurück. SG-Trainer Jens Zwissler fand am Ende des Spiels, dass seine Mannschaft in den wichtigen Momenten der Partie die falschen Entscheidungen traf und die Gastgeber über schnelle Tempogegenstöße zu einfachen Toren kamen. In der siebten Minute glich Maximilian Hauck nach Rückstand erstmalig aus (3:3), doch lief das Team immer wieder einem Rückstand hinterher. Zwei Tore in Folge der Tigerherren brachte in der 13.Minute die erste Führung überhaupt durch Felix Kästel und dem wieder sehr gut aufgelegten Lars Spielmann (7:8), doch konnte diese Führung nicht gehalten werden und die Gastgeber glichen postwendend wieder aus. In dieser Phase Mitte der ersten Halbzeit bekamen die Südpfalztiger ein wenig spielerisches Oberwasser und nutzten dies zur erneuten Zwei-Tore-Führung (8:10, Kästel, Hellmann, 15.). Dies nahm TSR-Trainer Felix Quindt zum Anlass, die Auszeit zu nehmen. Neu und besser eingestellt drehten die Hausherren das Spiel binnen fünf Minuten und gingen mit 12:11 in Führung (20.). Jetzt entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und beiden Mannschaften gelang es nicht mehr, sich entscheidend abzusetzen. Erst kurz vor dem Pausensignal nutzte Rodalben Unachtsamkeiten im SG-Aufbauspiel konsequent aus und traf zweimal zum Pausenstand von 18:15 (30.). Zuvor ging durch ungeschickte Ballverluste und daraus resultierende Fehlwürfe der Ball zu schnell verloren und die Hausherren konnten durch schnelle Gegenstöße zu einfachen Toren gelangen.

Nach dem Seitenwechsel wurde das SG-Spiel leider nicht besser und ruhiger, der rote Spielfaden, der lange Zeit im ersten Spielabschnitt vorhanden war und Sicherheit brachte, wurde nicht mehr aufgenommen. Immer wieder mussten die Südpfalztiger einem Rückstand hinterher laufen, dabei kostete dies viel Kraft und Konzentration. So kämpfte sich Zwisslers Mannschaft nach einem Vier-Tore-Rückstand zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder bis auf ein Tor durch Maximilian Hauck heran (nach 19:15 (31.) auf 23:22 (40.)), doch konterte Rodalben geschickt und ging innerhalb weniger Minuten erneut mit drei Toren in Führung (25:22, 42.). Aber das Kämpferherz der Tigerherren wollte die Partie noch nicht verloren geben und obwohl in Unterzahl spielend schaffte Felix Kästel den 26:25-Anschlusstreffer (46.). In dieser entscheidenden Phase des Spiels kam es dann leider zu den unglücklichen Entscheidungen und Ballverlusten, die am Ende dafür sorgten, dass die Südpfalztiger auf die Verliererstraße gerieten. Zwisslers Mannschaft konnte nicht mehr ausgleichen, Rodalben zog erneut mit drei Toren neun Minuten vor dem Schlusssignal davon (30:27, 51.). Dieser Rückstand war nicht mehr aufzuholen, zu viel Kraft musste OBK zuvor investieren und so verliert die SG das Spiel am Ende unglücklich mit 31:33.

Zwissler: „Eigentlich haben wir uns heute selbst geschlagen. In den wichtigen Momenten des Spiels haben wir die falschen Entscheidungen getroffen, Bälle verloren und Konter eingefahren. Dadurch haben wir letztlich das Spiel verloren.“

Nach dieser vermeidbaren Niederlage stehen die Südpfalztiger weiterhin auf dem dritten Platz der Pfalzliga (20:12 Punkte) und sind am 9.März Gastgeber der HSG Mutterstadt / Ruchheim (7.Platz mit 15:17 Punkte

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger:

Würges (1), Hellmann (8), Risser (1), Kröper, Latzko Ph., Weber, Rieder (2), Spielmann (9/3),Kästel (6), Hauck (4), Weinerth (Tor)

Zum Schluss zu viele Fehler gemacht - Handball: OBK verliert in Rodalben
 

Schlusspfiff beim Handball-Pfalzligaspiel TS Rodalben gegen SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam: Die begeisterten TSR-Anhänger stehen auf und feiern den 33:31 (18:15)-Sieg ihres Teams, das mit einer starken kämpferischen Leistung den Tabellendritten bezwungen hat. OBK ist wieder aus dem Aufstiegsrennen raus.

Rund 280 Zuschauer sahen ein schnelles Spiel von beiden Mannschaften, geprägt von Spannung bis auf den letzten Drücker. „33 Tore erzielt, Kompliment an die ganze Mannschaft! Gegenüber der Vorwoche hat sie sich vor allem kämpferisch enorm gesteigert“, schwärmte TSR-Spielertrainer Moritz Baumgart. Trotz aller Euphorie bemängelte er: „In gewissen Situationen müssen wir einfach abgeklärter spielen und unnötige Ballverluste zu vermeiden“. OBK-Trainer Jens Zwißler: „War ein schönes, ausgeglichenes Spiel vor toller Kulisse. Am Schluss haben wir zu viele Fehler gemacht. Gegen uns scheint die TSR immer ihre besten Spiele zu machen.“Ohne den immer noch erkrankten Lukas Baumgart, den sein Bruder Moritz, da einziger Linkshänder, stark vermisste, ging die TSR nach neun Minuten mit 6:4 in Führung. Der lange verletzte Jonas Baumgart sorgte für Impulse. OBK wehrte sich nach Kräften, kam immer besser ins Spiel und ging mit 11:9 (17.) in Führung. Diese währte nicht lange. Nach zwei Treffern von Moritz Baumgart und einem Tor von Kevin Hauck ging Rodalben mit einer 18:15-Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Wiederanpfiff blieben die Gastgeber, von großer Willenskraft getragen, am Drücker und erhöhten durch ein Siebenmetertor des agilen Jonas Goll auf 22:18 (36.). Um das Aufbauspiel von Moritz und Jonas Baumgart zu unterbinden, verordnete OBK-Trainer Zwißler seinem Team eine variable offene Deckung. Seine Maßnahme fruchtete, doch mehr als der mehrmalige Anschlusstreffer war dennoch nicht möglich. Zuletzt gelang dies Jan Hellmann zum 27:28 (46.).

Dabei boten sich aber den TSR-Spielern Freiräume, die sie mehrmals zu einem Vorsprung von drei Toren nutzten. In einer aufregenden Schlussphase ließen sie sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Den letztlich verdienten Sieg sicherte Johannes Majer mit dem 33:30 kurz vor Schluss.

Stimmen zum Spiel

 -  Friedhelm Jakob, Präsident des Pfälzer-Handball-Verbands: Schöner Abend bei einem Spiel, das von der ersten bis letzten Minute spannend war. Es hat sich gelohnt, anwesend zu sein. Dabei habe ich in der ganzen Pfalz noch keinen so lebendigen Hallensprecher wie Claus Schäfer erlebt.  - Peter Spitzer, erster Kreisbeigeordneter und ehemaliger TSR-Trainer: OBK ist mit seinen starken Spielern das Tempo mitgegangen, so bestand für die TSR keine Chance sich abzusetzen. Letztlich haben sich die Baumgarts und Co. zu Recht durchgesetzt.

H1: Super spannend und entspannter - Christian Job und sein neues Engagement

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Ein Haus in Hochdorf gebaut, verheiratet, die Töchter sind 15 und neun, Angestellter einer Volksbank-Filiale. „Alles was man bis 45 so machen kann“, nimmt Christian Job die Frage vorweg, ob er nicht genug erreicht hat. Seine künftige Aufgabe als Trainer in der Handball-Pfalzliga bei der SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam ist eine Herausforderung.

„Langweilig würde ich mir mal wünschen“, sagt Job und schmunzelt. Der älteste Sohn von Wilfried Job, der Trainer-Legende aus Ottersheim, ist so handballverrückt wie sein Vater und seine Brüder Alexander und Tobias. Sie bilden eine Whatsapp-Gruppe, die sich am Donnerstagabend gleich austauschte über das Bundesligaspiel der Ludwigshafener Eulen in Gummersbach. Mit Friesenheim haben die Jobs mehr oder weniger Beziehungen, Christian hospitierte für seinen Trainer-A-Schein bei Eulen-Coach Benjamin Matschke. Er war begeistert von der ersten Hälfte. „Schade“, sagt er über das 20:20-Unentschieden nach klarer Führung. Der Trennung 2018 von der SG Nußloch, mit der er im dritten Jahr den Staffelsieg in der Dritten Liga erreichte, hängt ihm nicht nach: „Ich hatte drei super Jahre, bin froh, dass ich die Chance bekommen und sie genutzt habe. Alles gut.“ Er schaut hinüber, scoutet für den Klub, der in der Dritten Liga Ost auf dem zweiten Platz steht und zur neuen Saison einen neuen Trainer bekommt. Marc Nagel, der einst in Rintheim begann, wo sein Vater auch war, kennt er schon lange. Und er kennt den neuen Torhüter, der zu Nußloch kommen wird. Für den B-Schein hatte er bei Nagel bei der SG Leutershausen hospitiert, Keeper Moritz Mangold, um den es geht, stammt ebenfalls aus Karlsruhe, war dann von der SGL zu Tusem Essen gewechselt.

„Super spannend, alles ein bisschen entspannter“, sagt Christian Job über sein baldiges Engagement bei OBK als Nachfolger des aus eigenen Stücken aussteigenden Jens Zwißler, mit dem zusammen er in Hochdorf gespielt hatte. So spannend wie beim jüngsten 31:30-OBK-Sieg bei der TG Oggersheim, den er verfolgte, muss es ja nicht immer sein. Maximilian Hauck warf den Siegtreffer in letzter Sekunde – und macht, nachdem er daran dachte aufzuhören, wohl weiter. „Ich baue auf ihn. Dann bekommen wir das schon hin mit seiner Schulter“, sagt Job.

Einige Personalien, wie die Wechsel von Torhüter Tobias Weinerth und Arik Weber zum TSV Iggelheim, sind klar, andere haben Job gerade überrascht (Jan Gerbershagen würde auch gehen), wieder andere sind offen. Wer wird die Nummer 1 im Tor? Wird Patrik Sefrin wieder zu 100 Prozent einsteigen können?

Auch offen: Schlägt OBK am Sonntag um 18 Uhr den TSV Iggelheim im Spitzenspiel in Bellheim? Am Ende könnte die Vizemeisterschaft und unter Umständen die Aufstiegsrelegation winken. „Das wäre dann mein Problem“, sagt Job amüsiert.

H1: Mit Weinerth und einem neuen Mentalitätsmonster - Axel Risser einer der Aktivposten bei Sieg gegen Iggelheim

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Südpfalz Tiger Herren 1 - TSV Iggelheim 28:24 (12:11)

Axel Risser einer der Aktivposten bei 28:24-Sieg der SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam gegen Iggelheim

Im Topspiel der Handball-Pfalzliga hat Keeper Tobias Weinerth der SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam die Punkte festgehalten. Dank seiner 18 Paraden siegte der Gastgeber gestern vor rund 200 Zuschauern mit 28:24 (12:11) gegen den TSV Iggelheim – Weinerths künftige Mannschaft.
Den besseren Start erwischten die weiter auf Tabellenrang zwei liegenden Gäste. Vor allem im Aufbauspiel drückte der Schuh bei den Südpfalz-Tigern, die nicht die notwendige Durchschlagskraft entwickelten und viele Bälle durch technische Fehler hergaben. Über 1:4 und 4:8 lief alles planmäßig für den TSV. Sehenswert war das 8:11 des TSV durch Christian Baßler. Nach SG-Ballverlust am Neunmeterraum schaltete er blitzschnell, schloss ab und überspielte den weit vor seinem Tor stehenden Weinerth. Auch den Einheimischen gelang ein kleines Kunststück, als Felix Kästel mit einem Zuckerpass aus dem Rückraum am Kreis bedient wurde und das 3:5 markierte. In der zwölften Minute reagierte SG-Trainer Jens Zwißler mit einer Auszeit. „Lars Spielmann und Maximilian Hauck sind heute nicht richtig ins Spiel gekommen. Wir hatten Glück, dass wir dann einige wichtige Entscheidungen richtig getroffen haben“, sagte der Trainer später. Zu diesen richtigen Entscheidungen zählte die Einwechslung von Axel Risser, der die Abwehr stabilisierte und auch im Angriff Akzente setzte. Der Trainer: „Er hat Probleme mit seiner Hüfte, aber ihn brauchen wir. Er bringt Emotionen und Stimmung mit ins Spiel. Das hat am Anfang gefehlt.“

Hinter dem neuen „Mentalitätsmonster“ steigerte sich auch Weinerth immer mehr gegen die Angreifer seines künftigen Vereins, die ihrerseits aber auch nachlässig abschlossen. Bis zur Pause sank die Iggelheimer Trefferquote auf 50 Prozent. Die Gastgeber nutzten dies. Risser gleich zum 11:11 aus und legte kurz vor der Pause noch das 12:11 nach. Es war die erste Führung der Südpfalz-Tiger.

Diese hielt auch ohne Risser bis zur 43. Minute, allerdings konnte die Zwißler-Sieben den Vorsprung auch nur auf maximal zwei Tore ausdehnen. Nach dem 16:14 kamen die Gäste wieder auf, nutzen die Schwächen der Heimmannschaft, die sich zu viele technische Fehler leistete. Iggelheim führte mit 19:17 (46.). Wieder reagierte Zwißler. Abermals brachte er Risser ins Spiel und auch Mario Kröper, der in Durchgang eins mehrfach unglücklich agiert hatte.

Risser erfüllte die ihm angetragene Aufgabe sofort, auch Kröper fand jetzt besser ins Spiel, traf aus dem Rückraum zum 18:19 und zur 21:20-Führung (53.). Und Weinerth drehte in der Schlussphase immer mehr auf. OBK warf nach dem 24:24 in den letzten drei Minuten vier Tore.

„Wir haben den Sieg einen Tick mehr gewollt“, meinte Zwißler, während sein Gegenüber Ralf Hungerbühler feststellte, dass „die Südpfalz-Tiger heute viel besser waren. Wir haben zu viele falsche Entscheidungen getroffen und sind jetzt enttäuscht. Aber mit der Leistung haben wir den Sieg auch nicht verdient.“

So spielten sie:

SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam: Weinerth - Spielmann (2), Weber (4/1), Hauck (2) - Hellmann (4), Kästel (3) - Würges; Philipp Latzko, Rieder (6), Kröper (3), Risser (4)

Spielfilm: 0:2 (3.), 2:5 (8.), 4:8 (12.), 7:8 (17.), 8:11 (20.), 12:11 (Halbzeit), 17:15 (40.), 17:19 (46.), 20:19 (51.), 24:24 (57.), 28:24 (Ende) - Siebenmeter: 3/1:5/4 - Zeitstrafen: 3:2 - Beste Spieler: Weinerth, Risser - Weisser - Zuschauer: 200 - Schiedsrichter:

H1: Heimspiel gegen Tabellenzweiten

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H1: Siegtreffer in letzter Sekunde

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TG Oggersheim - Südpfalz Tiger Herren 1 30:31 (18:15)
 
Nach der WM-Pause startete die erste Herren-mannschaft der Südpfalztiger mit einem bei der TG Oggersheim erzielten Auswärtssieg in letzter Sekunde. Dabei avancierte Maximilian Hauck zum torgefährlichsten Spieler mit insgesamt elf erzielten Treffern. Er war es auch, der in der letzten Se-kunde den am Ende glücklichen Siegtreffer landen konnte. Damit brachte dieser Sieg das Team um SG-Trainer Jens Zwissler auf den dritten Tabellenplatz. Die Südpfalztiger reisten weiterhin mit Verletzungssorgen geplagt in den Ortsteil der Chemiestadt Ludwigshafen und konnten bis zur siebten Minute das Spiel offen halten (3:3, Gerbershagen). Doch dann übernahmen allmählich die Hausherren das Spiel in ihre Hand und profitierten zuneh-mend von Fehlwürfen der SG-Spieler. Alexander Schreiber sowie Donato Di Cesare kamen ein ums andere Mal zu Toren, da die OBK-Abwehr bis zu diesem Zeitpunkt nicht die richtigen Mittel fand, den Wirkungskreis dieser beiden Spieler entscheidend zu stören. Dabei hatten die Tiger-Herren mit ihrem Torwart Tobias Weinerth wieder einen starken Rückhalt, der allein in der ersten Spielhälfte mit sieben gehaltenen Bällen seine Mannschaft auf Tuchfühlung hielt. Dennoch zog Oggersheim auf 8:5 (10.) und 11:7 (17.) davon. Doch das Team kämpfte sich wieder heran und kam durch drei Tore in Folge zum verdienten Aus-gleich (11:11, zweimal Hauck, Kästel, 20.). Aber die Hausherren boten geschickt Paroli und wurden in ihrer Auszeit von Trainer Alexander Zimpelmann neu eingestellt. In Folge davon ging Oggersheim wieder mit drei Toren in Serie in Führung (14:11, 24.) und brachte diese Führung auch bis zur Pause durch (18:15).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am prinzipiellen Spielverlauf nur wenig. Den Südpfalztigern gelang es immer noch nicht, richtig Zugriff auf die spielgestaltenden Spieler der TG Oggersheim zu bekommen. So blieb der Drei-Tore-Rückstand bis zur 54.Minute bestehen (29:26). Dann begann die spannende Schlussphase! In der 56.Minute verwandelt Lars Spielmann einen wichtigen 7m-Wurf zum 30:28 und zeigte Nervenstärke. Nach einer Zeitstrafe für Oggersheim nutzt Jan Hellmann die Überzahlsituation zweimal geschickt aus erzielt mit seinen beiden Treffern den bis dahin nicht mehr für möglich gehal-tenen Ausgleich (58., 30:30). Kurz darauf muss auch er das Feld mit einer Zeitstrafe belegt verlassen, doch die Südpfalztiger können sich den Ball ohne Gegentor zurückerobern. Zwissler nimmt 50 Sekunden vor dem Schlusssignal die Auszeit und bespricht in aller Ruhe den letzten Angriff des Spiels. So war es Maximilian Hauck vorbehalten den am Ende glücklichen 31:30-Siegtreffer für die SG OBK zu setzen und zwei weitere Punkte nach der langen Spielpause zu erkämpfen.

Zwissler: „Am Ende haben wir mal Dusel gehabt. Es lief nicht alles rund, aber wir müssen das Spiel abhaken und nach vorne zum für uns wichti-gen Spiel gegen Iggelheim schau-en.“ Mit diesem Auswärtssieg klettern die Südpfalztiger auf den dritten Platz der Pfalzliga. Damit stehen sich am kommenden Wochenende der Dritte gegen den Zweiten in der Bellheimer Spiegelbachhalle gegenüber. Nur mit spielerischem Geschick und einer zahlenmäßig kräftigen Unterstützung kann es gelingen, auch nach diesem Spitzenspiel als Sieger vom Feld zu gehen. Die Mannschaft hofft auch ihre Fans!

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger:
Sefrin, Würges, Hellmann (3), Kröper, Gerbershagen (2), Latzko Ph.(2), Weber (1), Rieder, Latzko S., Spielmann (7/5), Seiberth, Kästel (5), Hauck (11), Weinerth (Tor)

H1: Beinahe Überraschung geschafft

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Südpfalz Tiger Herren 1 - TV Hochdorf 25:30 (15:13)

Ein Hauch von WM - SG OBK bringt Oberligist TV Hochdorf im Pokal beinahe Niederlage bei
 
Die Hochdorfer 4:1-Führung: zu erwarten. Das Ausscheiden der SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam im Handball-Pfalzpokal mit 25:30 (15:13) gegen den Oberliga-Primus: normal. Nicht normal war der Spielverlauf. 45 Minuten war der Pfalzligist gestern die bessere Mannschaft in Bellheim. In der 45. Minute stand es 17:13.

Als wehte ein Hauch von der WM durch die Fortmühlhalle: OBK kämpfte, glänzte. Trainer Jens Zwißler ließ mal eine 3-3-, mal eine 4:2-Abwehr spielen, sie rückte den trägen Gästen auf die Pelle. Felix Kästel machte ein klasse Spiel. Tobias Weinerth im Tor hielt spektakulär Würfe. Große Klasse, wie Dennis Würges das Konteranspiel zum 11:9 verwertete (20.). Kurz darauf gab es die vierte Zeitstrafe gegen die Gäste. Mario Kröpers Kernwurf saß zum 13:10, Jan Hellmann machte das 15:12. Szenenapplaus. Der Ottersheimer Gerhard Scheurer nahm es als Teamkoordinator auf der Hochdorfer Bank entspannt: 29:29 hatte sich der TVH am Mittwoch in einem Benefizspiel von der TSG Friesenheim getrennt. Von diesem Glanz war nun nichts zu sehen. „Ohne Harz, okay, aber so kann man nicht spielen“, sagte Scheurer nach Spielende. Niemand habe Interesse, Pokal zu spielen, jetzt müssten die Spieler an Fasnacht wieder ran. „Wir wollen hoch (in die Dritte Liga, Anm. d. Red.), sonst nichts!“

Was konnte der TVH nach der Halbzeit ändern? Jede Mannschaft hatte bis dahin sieben Fehlwürfe. Der Oberligist blieb bei seiner 6-0-Deckung, er griff mit zwei Kreisspielern an. OBK zauberte weiter. Hellmann warf das 16:13 und, nach Weinerths gehaltenem Siebenmeter, vom Kreis das 18:14, Philipp Latzko, der doch spielen konnte, steckte ihm den Ball durch. Nach dem 20:17 stellte der Gast um auf 5-1-Abwehr, Tim Götz, stärkster Hochdorfer, blieb in der vorgezogenen Rolle recht passiv. Kästel erhöhte auf 21:17 (43.).

Nach dem 22:18 kippte das Ganze: Konter Götz (23:22, 51.), Einzelaktion Götz (23:23, 52.) – und plötzlich war Stimmung auf TVH-Seite: 24:27.

„Wir haben das 53 Minuten lang ordentlich gemacht, hinten heraus hat uns die Cleverness gefehlt“, sagte der nach der Saison scheidende Zwißler, der mit noch keinem anderen Verein verhandelt haben will. Er wisse um die Problematik, wie das ist, Pokal, ohne Harz. Aber: „Spielen wir so in der Meisterschaft, stehen wir nicht auf dem vierten Platz.“

So spielten sie: SG OBK: Weinerth (Eigenmann bei 7 m) - Philipp Latzko, Weber (3/2), Hauck (2) - Hellmann (4), Kästel (7) - Würges (3); Gerbershagen (3/1), Kröper (2/1), Bauchhenß (1), Risser, Seiberth

TV Hochdorf: Bolling (zweite HZ Peribonio) - Götz (12/1), Dominik Lenz (2), Klug (2) - Lanninger (3), Schwenzer (10/3) - Sorda; Müller (1), Yannick Lenz, Gerdon

Spielfilm: 1:4 (7.), 6:6 (14.), 12:9 (21.), 15:13 (HZ), 20:17 (41.), 23:21 (50.), 23:24 (54.), 25:30 (Ende) - Zeitstrafen: 3:7 - Rote Karte: Sorda (55.), Lanninger (60.) - Siebenmeter: 6/4:6/4 - Beste Spieler: Kästel, Würges - Götz, Schwenzer - Zuschauer: 180 - Schiedsrichter: Schwibinger/Schwibinger (Hessloch).

 

H1: Nach Trainingspause mühsamer Pokalsieg

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Pfalzpokal: Südpfalz Tiger Herren 1 - TuS Heiligenstein 35:31 (16:14)

Nach der Weihnachtspause traf die erste Herrenmannschaft der Südpfalztiger im Verbandspokal auf den TuS Heiligenstein. Konnte im Meisterschaftsspiel noch vor wenigen Wochen ein klarer 35:20-Auswärtserfolg sicher eingefahren werden, so gestaltete sich am Drei-Königs-Tag das Weiterkommen deutlich schwieriger. Die Anfangsphase der Partie verlief sehr schleppend. Nach mehreren Fehlwürfen oder Aluminiumtreffern gelang den Südpfalztigern erst in der sechsten Minute durch Lars Spielmann das erste Tor, nachdem die Gäste zuvor mit 0:2 in Führung lagen. Ilan Eigenmann musste auch heuer nahezu das gesamte Spiel alleine bestreiten und auch ihm merkte man die Trainingspause an. Immer wieder fand der Ball seinen Weg ins Tor obwohl er mit den Fingern oder den Füßen noch dran war. Hier fehlte ihm manchmal das Quentchen Glück, das ihm sein gegenüber an diesem Tag hatte. So gestaltete sich das Spiel bis zur 17.Minute auch sehr ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Die Gäste überzeugten immer wieder durch kluge Zuspiele an den Kreis und ihr Kreisspieler, Moritz Erhard, nutzte seine Chancen nahezu 100%-ig aus. Selbst Überzahlsituationen konnten von den SG-Männern nicht in einen Vorteil verwandelt werden, denn durch überhastete OBK-Abschlüsse führten die Gäste durch schnelle Gegenstöße plötzlich mit 9:11 (20.). Nach dem Anschlusstor von Mario Kröper per Strafwurf und dem Ausgleichstreffer von Dennis Würges nahm SG-Trainer Jens Zwissler die Auszeit, um sein Team nochmals einzustellen. Mit Erfolg! Zwei Treffer in Folge zur 13:11-Führung veranlassten wiederum die Gäste, die Auszeit zu nehmen. Doch das spielerische Konzept der SG passte zu diesem Zeitpunkt und ließ diesen Zwei-Tore-Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff bestehen (16:14).

Nach dem Seitenwechsel konnten die Tigerherren dort weitermachen, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. So legte Maximilian Hauck toll den Ball für Lars Spielmann am Kreis ab, der sicher zum 17:14 verwandelte (31.). Diese erstmalige Drei-Tore-Führung hielt auch bis zur 38.Minute (22:19, Gerbershagen), doch dann ging irgendwie der spielerische Faden wieder verloren, die Gäste kamen ran und glichen wenig später aus (23:23, 41.). Fehlwürfe oder technische Fehler waren die Ursache für wiederholte SG-Ballverluste und selbst das Überzahlspiel wollte an diesem Tag einfach nicht klappen. So führte Heiligenstein plötzlich wieder 25:26 (45.). Wenn es spielerisch bei der SG nicht ging musste das Spiel über den kämpferischen Einsatz gedreht werden. So agierte denn auch Jan Hellmann, als er einen langen Pass von Eigenmann auf rechts außen annahm, kurz überlegte und sich dann kraftvoll aus dieser Position durchsetzte und zum 28:27 traf (47.). Dann das schönste Tor des Abends: Nach vergebenen SG-7m-Strafwurf gelang Lars Spielmann ein Kempa-Tor nach Einwurf von Jan Hellmann zum 29:27. Doch die Gäste gaben sich immer noch nicht auf und hielten weiter dagegen. So schlossen sie wieder auf und erzielten in der 56.Minute sogar den Anschlusstreffer (31:30). Heiligenstein bekam anschließend einen 7m-Wurf zugesprochen und Zwissler schickte jetzt Ersatztorhüter Tobias Weinerth ins Tor, der immer noch an seiner Schulter verletzt ist und eigentlich nicht spielen soll. Doch Eigenmann wurde immer häufiger von seiner Abwehr im Stich gelassen und hatte somit häufig das Nachsehen. Der sonst aus dem Rückraum sichere Gästeschütze Sven Hoffmann trat an den Punkt und scheiterte mit seinem Wurf an Weinerth. Besser machte es im direkten Gegenzug Maximilian Hauck, der zunächst das 32:30 (57.) und im Anschluss nach Ballgewinn im schnellen Gegenstoß das vorentscheidende 33:31 erzielte (59.). Damit war das Spiel endgültig für die Südpfalztiger entschieden, die beiden letzten Treffer waren nur noch Ergebniskosmetik (Hauck und Gerbershagen trafen). Am Ende gewinnt die SG OBK glücklich mit 35:31 und steht somit in der nächsten Pokalrunde. Gegner ist der TV Hochdorf (Spitzenreiter der RPS Oberliga), der ebenfalls erhebliche Mühe gegen den TSV Iggelheim hatte, weiterzukommen.

Zwissler: „Nach der Weihnachtspause war es ein schwieriges Spiel, wieder den Rhythmus zu finden. Es fehlte die sonst gewohnte Spritzigkeit, was aber zu erwarten war. Die Mannschaft versuchte aber wieder ins Spiel zurückzufinden und nutzte nach Tobias Weinerths 7m-Parade das psychologische Hoch für sich aus. Am Ende bin ich froh über den glücklichen Sieg und das Weiterkommen.“

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger: Würges (4), Hellmann (6), Latzko Ph., Weber, Spielmann (11/3), Kästel (4), Hauck (4), Kröper (3/3), Gerbershagen (3), Eigenmann (Tor), Weinerth (Tor)

In der nächsten Runde des Pfalzpokals (Viertelfinale) der Männer kommt es zu folgenden Begegnungen:

TSV Kandel – Eckbachtal (20.1.2019, Eckbachtal hat am 13.1.19 ein Oberligaspiel)
TS Rodalben – TV Dahn (13. oder 20.1.2019)
TG Waldsee – VTV Mundenheim (20.1.2019, Mundenheim hat am 13.1.19 ein Oberligaspiel)
Südpfalz Tiger – TV Hochdorf (20.1.2019, Hochdorf hat am 13.1.19 ein Oberligaspiel)

H1: Heimspiel zum Jahresauftakt im Pfalzpokal-Achtelfinale

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H1: Ohne Kompromisse in die Winterpause

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Südpfalz Tiger Herren 1 - TV Dahn 43:14 (23:6)

Mit einem klaren Heimsieg gegen den TV Dahn verabschiedet sich die erste Herrenmannschaft der Südpfalztiger in die wohlverdiente Winterpause. Da SG-Trainer Jens Zwissler aus privaten Gründen nicht anwesend sein konnte, vertrat ihn an diesem Abend Jonas Hilzendegen. Doch auch ohne die persönliche Anwesenheit ihres Trainers spielte das Team die Trainervorgaben konsequent und setzte dabei immer wieder auf das Mittel des schnellen Gegenstoßes. Ilan Eigenmann im SG-Tor parierte an diesem Abend mehr als 20 Würfe und konnte so hinter einer gut aufgelegten Abwehr glänzen. Die Gäste aus der Südwestpfalz gerieten schon zu Beginn der Partie in deutlichen Rückstand (5:0, Hellmann, 5.), ohne dass ernsthaft Gefahr von ihnen ausging. Zu stark war an diesem Abend der Klassenunterschied ersichtlich und bescherte den interessierten Zuschauern einen ruhigen Adventsabend in der Bellheimer Spiegelbachhalle. Zu keinem Zeitpunkt des Spiels bestand für die Südpfalztiger die Gefahr einer Niederlage. Über 10:2 (Spielmann, 12.), 14:4 (Hauck, 19.) und 17:5 (wiederum durch Spielmann, 25.) verlief das Spiel recht einseitig. Die SG-Herren wollten an diesem Abend nicht den Fehler machen, die Gäste zu unter-schätzen und leichtsinnig zu werden. Im Gegenteil! Immer wieder wurde nach gewonnenen Bällen versucht, Tempo zu machen und zu schnellen und vorbereiteten Ab-schlüssen zu kommen. So beendete auch eine Sechs-Tore-Serie der Tigerherren die erste Halbzeit mit dem Pausenstand von 23:6.

Im zweiten Spielabschnitt ließen es dann die OBK-Spieler etwas ruhiger angehen, ohne ihre Konzentration und ihren Willen zum klaren Sieg aus den Augen zu verlieren. Zwar wurde nicht mehr ganz so konsequent gedeckt wie in der ersten Halbzeit, was aber dem überdeutlichen Spielstand und den verschiedenen Einwechslungen geschuldet war. An diesem Abend konnte sich nahezu jeder gesunde Spieler in die Torschützenliste eintragen und Lars Spielmann verwandelte die gegebenen Strafwürfe alle sicher. Neun Minuten vor dem Ende des Spiels gelang den Gästen ihr letzter Treffer (36:14), danach starteten die Tigerherren eine furiose Torjagd und beendeten das Spiel mit 43:14. Mit diesem Ergebnis überwintert das Team von Jens Zwissler mit 16:10 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und ist am 3.Februar 2019 Gast in Ludwigshafen-Oggersheim. Die TG Oggersheim belegt mit 11:13 Punkten als Aufsteiger den achten Tabellenplatz.

Die Männer der ersten Herrenmannschaft wünschen ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr und freuen sich auf weitere spannende Spiele und viele Zuschauer.

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger:

Würges (1), Risser (1), Hellmann (5), Latzko Ph.(2), Weber, Rieder (5), Latzko S. (4), Spielmann (9/5), Kästel (3), Hauck (9), Kröper (4), Eigenmann (Tor)

H1: Heimspiel gegen Dahn

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H1: Nichts zu holen beim Tabellenführer

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TuS KL-Dansenberg 2 - Südpfalz Tiger Herren 1 33:27 (16:14)

Im zweiten Auswärtsspiel hintereinander reisten die Südpfalztiger mit SG-Trainer Jens Zwissler zum derzeitigen Tabellenführer der Pfalzliga nach KL-Dansenberg. Mit den jüngsten Erfolgen im Gepäck erhoffte sich das Team durchaus Chancen, zum Rückrundenstart wenigstens einen Punkt aus der Westpfalz mitnehmen zu können. Die erste Halbzeit des Spiels verlief denn auch vielversprechend, konnten sich die Tiger zu Beginn auf 4:6 absetzen (Spielmann per Strafwurf, 10.). Dabei gelang es der aufmerksam agierenden SG-Abwehr Dansenbergs starken Rückraumschützen Patrick Schulze derart wirkungsvoll zu stören, dass dieser nicht wie gewohnt zu Wurfgelegenheiten kam. Dafür aber setzte er seine Mitspieler immer wieder durch Anspiele in Szene, so dass der Tabellenführer immer besser ins Spiel fand. Vier Tore in Folge bedeuteten innerhalb von sieben Minuten die 8:6-Führung der Hausherren (16.). Dabei konnte der sehr gut aufgelegte Tiger-Torwart Ilan Eigenmann wenig ausrichten, trotz seiner zwölf gehaltenen Bälle in der ersten Spielhälfte. Es entwickelte sich bis zum Pausenpfiff ein ausgeglichenes Spiel, 8:8, 11:11 12:12 (Hellmann, 26.) hießen die Zwischenstände. Gerade Jan Hellmann überzeugte von der rechten Außenposition und traf insgesamt sieben Mal. Doch ging Dansenberg mit einer 16:14-Führung in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel fanden die SG-Spieler zunächst nicht richtig ins Spiel zurück, die Gastgeber nutzten diese Phase und erhöhten auf 20:16 (38.). Aber Zwisslers Mannschaft steckte noch nicht auf und konnte wieder durch Jan Hellmann in der 42. Minute auf 21:19 verkürzen. Dann aber begann die stärkste Phase des Tabellenführers, der wiederholt Fehlwürfe der Südpfalztiger provozierte und innerhalb von fünf Minuten die Führung auf 26:19 ausbaute (47.). Das war gleichzeitig die Vorentscheidung, zumal Pascal Rieder in der 52. Minute wegen eines Foulspiels die rote Karte sah und Arik Weber zudem eine Zeitstrafe erhielt (27:22). In doppelter SG-Unterzahl erhöhte Dansenberg die Führung auf 29:22. Dieser Rückstand war einfach zu groß und so steht am Ende eine 33:27-Niederlage zu Buche. Mit diesem Ergebnis verharrt die SG OBK mit 14:10-Punkten weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz.

Kommendes Wochenende ist spielfrei, erst am dritten Adventswochenende (16.12.18) erwarten die Südpfalztiger zuhause den TV Dahn, der überraschend Heiligenstein schlug und mit einem Erfolgserlebnis nach Bellheim reisen wird.

Es spielte und traf für die Südpfalz Tiger: Würges (1), Hellmann (7), Latzko Ph., Weber, Rieder (6), Latzko S. (3), Spielmann (2/2), Kästel (1/1), Hauck (5), Kröper (2/1), Eigenmann (Tor)

H1: Richtung geht weiter nach oben - starke Mannschaftsleistung bringt klaren Auswärtssieg

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TuS Heiligenstein - Südpfalz Tiger Herren 1 20:35 (10:14)

Auch in ihrem Auswärtsspiel gegen den TuS Heiligenstein überzeugten die Südpfalztiger der Spielgemeinschaft. Doch zu Beginn der Partie waren Zwisslers Männer noch nicht so richtig auf der Höhe des Geschehens, denn die Gastgeber legten furios los gingen nach elf gespielten Minuten mit 4:1 in Führung. Dies nahm SG-Trainer Jens Zwissler zum Anlass, um über die Auszeit Korrekturen innerhalb der Mannschaft vorzunehmen und durch eine Ansprache sie wachzurütteln. So kämpfte sich das Team fortan wieder heran, da jetzt SG-Torwart Ilan Eigenmann aufgrund eines deutlich verbesserten Abwehrverhaltens sich immer mehr durch gehaltene Bälle auszeichnen konnte (8:5, Spielmann, 17.). Nach einer Zeitstrafe für die Gastgeber (Philipp Just) verkürzten die Südpfälzer durch Tore von Jan Hellmann und Pascal Rieder im schnellen Gegenstoß und schafften damit den Anschluss (8:7, 18.). Überhaupt hatte Jan Hellmann einen starken Auftritt und überzeugte durch seine insgesamt sieben erzielten Treffer wiederholt auf der Außenposition. Jetzt nahm Heiligenstein die Auszeit mit dem Versuch, den SG-Lauf zu unterbrechen, doch ohne Erfolg. Fünf Minuten vor dem Halbzeitsignal begann die stärkste Phase der Südpfalztiger. In der Abwehr wurde konsequent verschoben und der Ballführer attackiert, die Gastgeber kamen mit der aggressiven Deckung zunehmend schlechter zurecht und mussten häufig unvorbereitete Würfe nehmen. Diese blieben entweder im SG-Mittelblock hängen oder wurden von Ilan Eigenmann im Tor abgewehrt. Über die zweite Welle konnte sodann schnell Druck auf Heiligen-steins Abwehr erzeugt und damit nach dem 10:10 (Rieder, 27.) inner-halb von drei Minuten die Halbzeitführung von 14:10 hergestellt werden (Hellman, Würges, Spielmann trafen).

Nach dem Seitenwechsel kamen Zwisslers Männer diesmal hellwach aus der Kabine, hatten sie doch im letzten Heimspiel gegen Waldsee genau da ihre damalige Schwächephase. Heuer war dies nicht der Fall und die Mannschaft machte dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatte: mit druckvollem Angriffsspiel, das das 10:16 bedeutete (Weber, Kästel, 33.). Die Südpfalztiger traten an diesem Wochenende wiederholt als geschlossenes Team auf des Gegners Feld auf und hatten mit Arik Weber einen klugen Organisator und Spielmacher auf der zentralen Mitte-Position. Auch SG-Torhüter Ilan Ei-genmann steigerte sich immer weiter und konnte am Ende mit 21 (!) Paraden, darunter zwei gehaltene Siebenmeter, seiner Mannschaft die notwendige Sicherheit geben und zu „alter“ Stärke zurückfinden. So erhöhten die Südpfalztiger den Spielstand konsequent über 12:19 (Spielmann, 38.), 14:25 (Würges, 45.) auf 16:27 (Spielmann, 49.). Dieser Treffer war gleichzeitig Auftakt einer weiteren Tiger-Fünf-Tore-Serie, die durch Axel Risser zum 16:31 (55.) beendet wurde. So gewinnen die Südpfalztiger ihr Auswärtsspiel nach anfänglicher Anlaufphase auch in dieser Höhe verdient mit 35:20 und stehen mit 14:8-Punkten weiterhin auf Platz Fünf der Pfalzligatabelle.

Zwissler: „Den Anfang des Spiels haben wir ziemlich verpennt. Aber nach der Auszeit haben wir Handball gespielt und sehr stark in der Abwehr gedeckt. Mit Ilan Eigenmann und Arik Weber konnte das gesamt Team überzeugen und hat sich diesen Sieg redlich verdient.“
Nächster Gegner ist am kommenden Wochenende in Dansenberg der derzeitige Tabellenführer, der deutlich Mühe in Waldsee hatte, wie das Ergebnis von 29:27 zeigt. Für Spannung ist gesorgt und mit dieser starken Mannschaftsleistung durchaus etwas zu holen. Daher die Bitte, die Truppe zum Auswärtsspiel zu unterstützen. Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger:

Risser (2), Würges (2), Hellmann (7), Latzko Ph. (1/1), Weber (2/2), Rieder (5), Latzko S. (1), Spielmann (7/2), Kästel (3), Hauck (3), Kröper (2), Eigenmann (Tor)

H1: Starke Abwehrleistung und mannschaftliche Geschlossenheit ermöglicht klaren Heimsieg

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Südpfalz Tiger Herren 1 - TG Waldsee 39:28 (19:14)

Sie können es also doch! Nach der Niederlage letztes Wochenende in Kaiserslautern nutzte SG-Trainer Jens Zwissler die Trainingswoche, um sich mit seiner Mannschaft intensiv auf das Spiel gegen die TG Waldsee vorzubereiten. Bemängelte er vor gut acht Tagen die Richtung, in welche sein Team sich bewegen möchte, so gab ihm die Mannschaft eine klare Antwort. Mit Teamspirit, Einsatzwille und Kampfbereitschaft traten die Südpfalztiger vor heimischen Publikum in der Bellheimer Spiegelbachhalle auf und zogen mit der gezeigten Leistung die kritischen Zuschauer wieder auf ihre Seite, die das Team mit Szenenapplaus am Ende beschenkte.

Da Tobias Weinerth immer noch an der Schulter verletzt ist und bei Timo Bauchhenß sich die alte Verletzung am Ellenbogen wieder bemerkbar machte, half Ilan Eigenmann aus und wird die Mannschaft so lange unterstützen, bis beide Torhüter wieder voll einsatzfähig sind. Joel Götz als zweiter Torwart saß zunächst auf der Bank. Bis zum 4:4 konnten die Gäste aus Waldsee das Spiel offen gestalten, doch bekam der Gästeangriff ob der sehr gut arbeitenden 5:1-Abwehr der Hausherren zunehmend Schwierigkeiten, erfolgreiche Wurfversuche abzusetzen. Die erste Drei-Tore-Serie der SG-Tiger ab der siebten Minute zeigte dann, wie gut die Mannschaft die Woche genutzt hatte, um gerade im Abwehrverband enger und damit kompakter zu stehen. Das Umschaltspiel nach gewonnenen Bällen klappte an diesem Abend sehr gut und Lars Spielmann beendete diese Serie druckvoll im schnellen Gegenstoß zum 7:4 (9.). Doch dann schlich sich wieder Bruder Leichtfuß in die bis dahin sehr gut herausgespielten Angriffsversuche der Hausherren, Waldsee kam auf 10:8 (15.), 13:11 (21.) und 14:12 (23.) heran. In dieser Phase nahm SG-Trainer Jens Zwissler die Auszeit, um Korrekturen im Angriff vorzunehmen. Und diese fruchteten! Arik Weber schloss einen Angriffsversuch mit einem sehenswerten Treffer rechts oben in den Winkel zum 15:12 erfolgreich ab und gab damit das Startsignal der besten Tigerphase der ersten Halbzeit.(23.). Ilan Eigenmann im SG-Tor, der bis zu diesem Zeitpunkt häufig das Nachsehen bei den Würfen von Waldsee hatte, parierte von links außen und im Gegenzug traf Axel Risser trotz Unterzalsituation zweimal schön vom Kreis (17:13, 27.). Doch anders wie beim letzten Mal versuchten die Tigerherren diesmal, das Unterzahlspiel weitestgehend zu vermeiden und unnötige Zeitstrafen erst gar nicht zu kassieren. Das Halbzeitergebnis erzielte Maximilian Hauck, als er auf halblinks druckvoll in die Lücke stößt und zum 19:14-Pausenstand trifft.

Nach dem Seitenwechsel brauchten die Gastgeber ein wenig, um wieder Betriebstemperatur zu haben. Die ersten fünf Minuten wurden regelgerecht verschlafen, denn Waldsee kam durch Denis Krieg und Stefan Eckrich wieder unnötig nah heran (20:18, (35.). Aber Zwisslers Mannschaft fing sich und stellte durch ihre sehr variabel agierende Abwehr die Gäste vor immer größer werdende Probleme. Ilan Eigenmann im SG-Tor gab der Mannschaft zunehmend Sicherheit und diese machte zwischen der 36. und 40.Minute das Spiel durch fünf Tore in Folge klar (25:18, 40.). Das war gleichzeitig die Vorentscheidung, fortan spielten sich die Hausherren fast in einen Rausch. Jeder Ballgewinn der Tiger-Abwehr wurde schnell nach vorne auf den gegenstoßlaufenden Pascal Rieder gespielt und dieser erzielte drei schnelle Tore (29:20, (45.), 31:20 (47.), 32:20 (48.). Die Messe war somit gelesen und Trainer Jens Zwissler gab weiteren Spielern Spielanteile. So durfte Joel Görtz ins SG-Tor und auch er konnte sich durch zwei toll parierte Würfe gegen Ende der Partie vor den klatschenden Zuschauern auszeichnen. Am Ende gewinnen die Südpfalztiger mit einem überzeugenden Auftritt auch in dieser Höhe verdient mit 39:28.

Zwissler: Wir haben uns diese Woche intensiv auf das heutige Spiel vorbereitet und ich hoffe auf Konstanz der heute gezeigten Leistung. Die Mannschaft hat sich wieder als Einheit präsentiert, anders als in den vorangegangenen Spielen. Ich bin zufrieden insbesondere mit der Abwehrleistung, auch wenn ab der 53. Minute etwas die Konzentration verloren ging. Zum Glück hatte ich heute wieder genügend Auswechselspieler, um auswechseln zu können.“

Mit 12:8-Punkten sind die Südpfalztiger tabellenfünfter und kommendes Wochenende Gast in Heiligenstein. Der TuS Heiligenstein verlor 29:36 gegen Kaiserslautern ist steht auf Rang 10.

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger:

Risser (3), Würges (4), Hellmann (4), Latzko Ph., Weber (4), Rieder (5), Latzko S. (1), Spielmann (8/3), Kästel (6), Hauck (3), Kröper, Gerbershagen (1), Eigenmann (Tor), Götz (Tor).

 

H1: Richtungsweisendes Spiel gegen Waldsee

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H1: Trotz Aufholjagd ohne Punkte

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MSG TSG/1.FC Kaiserslautern - Südpfalz Tiger Herren 1 27:25 (14:11)

Ohne Punkte kehren die Herren der ersten Mannschaft der Südpfalztiger aus Kaiserslautern zurück. Im Gepäck hatten sie eine Niederlage, die unter normalen Umständen hätte vermieden werden können. SG-Trainer Jens Zwissler war auch sichtlich bedient, denn sein Kommentar zum Spiel war äußerst knapp: „Die Mannschaft muss wissen, in welche Richtung sie will. Leider ist im Moment irgendwie der Wurm drin…!“ Unterstützt wird diese Aussage durch die Spielstatistik: Mit insgesamt 24 Fehlwürfen und einigen unnötigen Ballverlusten, dazu zehn Zeitstrafen lassen erahnen, wie schwierig sich das Spiel für die Tigerherren gestaltete. Dabei hielt Timo Bauchhenß im Tor wieder sehr stark und konnte durch viele Paraden seine Mannschaft im Spiel halten, darunter drei gehaltene 7m-Würfe. Doch die SG-Abwehr zog keinen Nutzen daraus und bekam keinen Zugriff auf die wurfstarken Schützen der Gastgeber. So gingen die Hausherren in den ersten zehn Minuten mit 4:1 in Führung und zwangen SG-Coach Zwissler bereits zu diesem frühen Zeitpunkt zur Auszeit. Fehlende Einstellung und Lösungsstrategien mussten angesprochen werden. Leider verpuffte das taktische Mittel denn die Hausherren unter Trainer Mirko Schwarz machten da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Nicolas Rösler von den Gastgebern erwischte einen ausgesprochen guten Tag und brachte sein Team durch zwei Treffer in Folge mit 7:2 in Führung (12.). Und die Südpfalz-Tiger? Endlich hielten sie dagegen und kämpften sich wieder heran. Zunächst macht Lars Spielmann zwei Tore (7:4, 14.), dann verkürzt Maximilian Hauck den Rückstand auf 10:7 (22.). Doch die bereits vierte Zeitstrafe für die SG-Herren führte dazu, dass Kaiserslautern den nummerischen Vorteil für sich zu nutzen wusste und die Führung auf 13:8 ausbauen konnte (27.). Jan Hellmann, Lars Spielmann und Pascal Rieder trafen kurz vor dem Halbzeitsignal nochmals für die SG zum Pausenstand von 14:11 für die Gastgeber.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den mitgereisten SG-Fans das gleiche Bild. Den Südpfalz-Tigern fehlte zunächst der Biss, als sie aus der Kabine kamen und verschliefen die Anfangsphase der zweiten Halbzeit. Kaiserlautern nutzte dies geschickt aus und erhöhte den Vorsprung auf 17:12 (36.). Dabei spielte die SG wiederum in Unterzahl. Auch besserte sich die Fehlwurfquote nicht und luden die Gastgeber immer wieder zu Gegenstößen ein. Die Abwehr stand häufig zu weit vom ballführenden Spieler entfernt und konnte häufig nur auf Kosten eines Strafwurfs klären. Doch nach dem 21:16-Treffer von Kaiserslautern (42.) veränderte sich die Körpersprache der SG-Herren und die Mannschaft kämpfte sich plötzlich wieder in das Spiel zurück. Eine Vier-Tore-Serie brachte den Anschlusstreffer zum 21:20 (Latzko, Spielmann, Rieder trafen, 49.). Jetzt nahm Kaiserslautern die Auszeit, um den guten Lauf der Tiger-Herren zu unterbrechen. Ärgerlich, dass gerade in dieser wichtigen Phase der Ausgleich nicht gelingen wollte und der besagte Nicolas Rösler durch einen Doppelschlag die Hausherren wieder mit drei Toren führten (23:20, 51.). Kämpferisch passte es bei den SG-Spielern zu diesem Zeitpunkt, doch die eingangs erwähnte Abschlussschwäche verhinderte an diesem Tag, dass zumindest ein Punkt aus Kaiserslautern mitgenommen wurde. Lars Spielmann gelang vier Minuten vor dem Ende zwar der Ausgleich (25:25, 56.), doch die insgesamt zehnte Zeitstrafe sorgte dafür, dass die MSG KL zwei Tore erzielen konnten und am Ende die 25:27-Niederlage der SG feststand.

So steht die SG OBZK nach dem neunten Spieltag mit 10:8-Punkten auf dem siebten Platz und empfängt am kommenden Wochenende die TG Waldsee mit 9:9-Punkten (7.Platz). Zwei ausgeglichen besetzte Teams treffen damit aufeinander, die für Spannung sorgen.

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger:

Risser (1), Würges (3), Hellmann (3), Latzko Ph. (1), Kröper, , Weber (2), Rieder (4), Latzko S., Spielmann (8/2), Kästel (2), Hauck (1), Bauchhenß

H1: Einsatz – Wille – Kampfgeist bringen doppelten Punktgewinn

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Südpfalz Tiger Herren 1 - TV Wörth 32:30 (17:14)
 
Zu ungewohnter Zeit samstagabends trafen die Herren der Südpfalztiger der Spielgemeinschaft auf den TV Wörth vor rund 200 Zuschauern in der Bellheimer Spiegelbachhalle. Ermutigt durch den überraschenden Auswärtserfolg letzte Woche gegen die HSG Landau/Land setzte SG-Trainer Jens Zwissler auf die handballerischen Tugenden und stimmte sein Team entsprechend ein. Auch das Verletztenlazarett lichtete sich ein wenig, denn mit Timo Bauchhenß kehrte der erste etatmäßige Torhüter wieder auf’s Feld zurück. Ihn unterstützte der reaktivierte Ilan Eigenmann, um im Falle eines Falles eingreifen zu können. Wie erwartet gestaltete sich das Spiel zunächst ausgeglichen. Wörth egalisierte die Führung der Gastgeber immer wieder und ging in der achten Minute sogar erstmals per 7m-Wurf in Führung (3:4, Leukert). Doch dann nahmen die Hausherren das Zepter in die Hand und bauten durch einen Vier-Tore-Lauf erstmals die Führung aus (Kästel, Spielmann, Hauck und Rieder trafen, 7:4, 13.). Aber die Gäste hielten dagegen und nutzten die sich häufenden Fehlversuche der Tiger. Zunächst glich Wörth aus (7:7,15.), um wenig später wieder die Führung zu erzielen (7:8, Ritter, 17.). Doch konnten sich die Südpfalztiger an diesem Tag auf ihren Torhüter Timo Bauchhenß verlassen. In der Folge machte er wiederholt viele gute Wörther Chancen durch schnelle Reflexe zunichte und stellte ein fast unüberwindbares Hindernis für die Auswärtsschützen dar. Auch Axel Risser im SG-Abwehrverband hatte einen sehr guten Tag und setzte viele Akzente in der Abwehrarbeit und verhinderte das eine oder Anspiel. So berappelten sich die Tiger wieder, kämpften sich in das Spiel zurück und glichen aus (8:8, Risser, 17), um wenig später in Überzahl mit 11:9 in Front zu liegen (20.). Aber dennoch schaffte es Zwisslers Mannschaft nicht, die Führung weiter auszubauen. Simon Zolk von den Gästen traf in den letzten Minuten vor der Halbzeit und hielt die Gäste auf Schlagdistanz. Die Pausenführung der Hausherren gelang erst in den letzten beiden Spielminuten der ersten Halbzeit, als nach der Auszeit von Zwissler zunächst Arik Weber und nach Ballgewinn Sebastian Latzko zum Pausenstand von 17:14 trafen (30.).

Nach dem Seitenwechsel dann die Vorentscheidung des Spiels. Drei Tore in Serie brachten das 20:14 für die Südpfalztiger und somit eine komfortable Führung (Hellmann und Spielmann trafen, 34.). Dies setzte Kräfte in den SG-Spielern frei und ließ sie selbst in Unterzahl Tore erzielen. Dennis Würges musste für zwei Minuten auf die Bank, aber Lars Spielmann traf zum 23:17 (39.). Wörth konnte in der Folge nicht mehr entscheidend aufholen, selbst die Auszeit von Trainer Frank Schindler beim 29:23 (52.) brachte nicht die erhoffte Wirkung. Leider wurde es gegen Ende der Partie nochmals spannend als unnötige Ballverluste und Fehlwürfe der Hausherren überhand nahmen und unter anderem Gästespieler Julius Ritter Nutznießer war (31:28, 59.). Doch am Ende des Spiels stand ein 32:30-Erfolg auf der Habenseite der Südpfalztiger, die damit weiter Anschluss am oberen Tabellendrittel halten.

Zwissler: „Das war heute ein starkes Spiel meiner Mannschaft. Einsatz, Wille, Kampfgeist, ein starker Rückhalt mit Timo Bauchhenß im Tor gab und Mut und Kraft. Dazu Axel Risser in der Abwehr sowie Felix Kästel als Organisator unseres Angriffspiels, das alles waren heute ausschlaggebende Elemente des verdienten Sieges.“
Die Südpfalztiger stehen damit auf dem vierten Platz (10:6-Punkte) und sind kommendes Wochenende Gast in Kaiserslautern. Das Team von Trainer Mirko Schwarz hatte beim 28:27-Auswärtserfolg gegen die HSG Landau/Land viel Mühe, wie das Ergebnis vermuten lässt. Eine positive Überraschung ist für Jens Zwisslers Team durchaus möglich und um lautstarke Unterstützung wird gebeten.

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger:
Risser (2), Würges (2), Hellmann (2), Gerbershagen (1), Latzko Ph., Weber (1), Rieder (3), Latzko S.(2), Spielmann (7/5), Kästel (6), Hauck (6) Bauchhenß, Eigenmann

H1: Auswärtssieg für die Moral - Südpfalztiger gewinnen trotz Verletztenmisere kurz vor Schluss

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HSG Trifels -  Südpfalz Tiget Herren 1 32:33 (14:16)
 
Was für eine Dramatik kurz vor Ende der Partie! Wenige Sekunden vor dem Schlusssignal gelingt Pascal Rieder in Unterzahl der Siegtreffer in einem bis dahin über weite Strecken ausgeglichenem Spiel. SG-Trainer Jens Zwissler bezeichnet diesen Sieg auch als Sieg für die Moral, da seine Mannschaft in den zurückliegenden Wochen immer wieder mit Ausfällen wegen Verletzungen zu kämpfen hatte. So musste er auch heuer auf insgesamt fünf etatmäßige Feldspieler sowie auf beide Torhüter verzichten. Max Geiger half von der zweiten Mannschaft aus und hatte insbesondere in der ersten Spielhälfte viele gute Paraden zeigen können. Die Gastgeber begannen konzentriert und hatten auch diesmal mit Lukas Gerstle ihren wurfstärksten Schützen. Er allein erzielte insgesamt 16 Treffer, darunter sechs verwandelte Strafwürfe. Gestützt auf diesen Schützen mit beinahe 100-%-iger Torgarantie zogen die Hausherren auf 8:5 davon (11.). Diesen Drei-Tore-Vorsprung verteidigte Sandor Tenkes Team denn auch geschickt und hielt die Tiger auf Distanz (12:8, 20. ;14:10, 23.). Jetzt nahm SG-Trainer Zwissler die Auszeit und besprach einige Dinge, insbesondere forderte er mehr Ruhe im Aufbauspiel und weniger überhastete Wurfversuche. Offensichtlich erreichte er seine Mannen, denn die Tiger-Herren legten anschließend eine Sechs-Tore-Serie hin, welche die 16:14-Pausenführung bedeutete.

Dabei hielt Max Geiger einen von Gerstel geworfenen Strafwurf. Nach der Pause machten die Südpfalztiger dort weiter, wo sie vor dem Seitenwechsel aufgehört hatten. Wieder konnte ein Doppelschlag durch Maximilian Hauck und Dennis Würges gesetzt werden, die SG setzte sich auf 14:18 ab (32.). Doch angefeuert von den rund 200 Zuschauern in der gut besuchten Löwensteinhalle in Albersweiler kämpfte sich die HSG Landau/Land wieder ran und Lukas Gerstle oder Sellyn Fleck hießen die Torschützen. Aber die Südpfalztiger konnten dieses Mal kräftemäßig dagegenhalten und zwangen die Gastgeber immer wieder zu unvorbereiteten Abschlüssen. Maximilian Hauck und Lars Spielmann vom 7m-Punkt waren in dieser Phase Mitte der zweiten Halbzeit die Garanten für SG-Tore. (21:26, 46.). Wegen einer OBK-Zeitstrafe war diese komfortable Führung fünf Minuten später aber leider wieder verloren und die Gastgeber kamen auf Tuchfühlung heran (26:27, 51.). Wiederum nahm Zwissler die Auszeit, um den jetzt guten Lauf der Hausherren zu unterbrechen. Doch blieben die letzten Minuten sehr spannend und nachdem Dennis Würges zwei Minuten vor dem Ende das 30:32 erzielte, machte sich so etwas wie Zuversicht auf Jens Zwisslers Gesicht bemerkbar. In der letzten Spielminute konnte Landau/Land durch Lukas Müller nochmals ausgleichen (32:32), doch hatten die Südpfalztiger Ballbesitz wenige Sekunden vor Spielende und zum Schluss das bessere Ende für sich.
Zwissler: „Dieser Sieg war heute ganz wichtig für die Moral der Mannschaft, die viel hat in den letzten Wochen einstecken müssen und immer wieder ihr Bestes gegeben hatte. Es freut mich für die Jungs, dass sie sich durch Einsatzwille und Kampf selbst belohnt haben.“
Am kommenden Samstagabend erwarten die Herren den TV Wörth zum Südpfalzderby. Wörth verlor überraschend mit 34:32 gegen Mutterstadt/Ruchheim und bestreitet am Mittwochabend das Nachholspiel gegen den Tabellenführer TSV Iggelheim.

Es spielte und traf für die SG:
Geiger M., Sefrin P., Würges D. (6), Weber A., Risser A. (1), Hellmann, J., Rieder P. (4), Latzko S., Spielmann L. (10/8), Hauck M. (11), Kästel F. (1)

H1: Verletztenmisere kostet Punkte – Rote Karte gegen Zwissler

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Mutterstadt/Ruchheim - Südpfalz Tiger Herren 1 33:27 (12:10)

Leider kassierte die erste Herrenmannschaft in der Pfalzliga eine weitere Niederlage und steht mit ausgeglichenem Punktekonto auf dem siebten Tabellenplatz. Doch mit verant-wortlich für diese Situation ist die andauernde Verletztenmisere der Mannschaft. Trainer Jens Zwissler kann schon unter der Woche lediglich mit sechs Akteuren trainieren, doch sind so wesentliche Absprachen im Abwehrverband nicht möglich und daher im Spiel auch nicht oder nur sehr schwer abrufbar.

Da Timo Bauchhenß wegen eines Knochenleidens dieses Mal ausfiel, musste sogar Patrik Sefrin nach seinem Kreuzbandriss ins Tor gehen, um überhaupt eine spielfähige Mannschaft aufstellen zu können. Tobias Weinerth ging die erste Hälfte in das SG-Tor und bewies mit 14 gehaltenen Bällen seine Klasse. SG-Trainer Jens Zwissler zog ebenfalls das Spielertrikot an um auszuhelfen. Unter diesen Voraussetzungen tat die Mannschaft noch ihr Bestes und gestaltete die Partie ausgeglichen (5:5, Kröper, 15.). Dann gelang es den Hausherren sich mit zwei Toren abzusetzen (9:7, 23.), aber Dennis Würges schaffte postwendend den Anschluss (9:8, 24.). Im folgenden Angriff der Gastgeber schlug das Schicksal gegen die Südpfalztiger ein weiteres Mal unbarmherzig zu. SG-Trainer Zwissler erhielt die Rote Karte, nachdem er in der Abwehraktion seinen Gegenspieler von der Seite gesundheitsgefährdend attackiert haben soll. Nach Rückfragen beteuert er, den Spieler nicht gestoßen zu haben und eine regelkonforme Abwehr gemacht zu haben. Vielleicht war es sein Mitspieler rechts von ihm. Doch die Schiedsrichter gaben ihm die Rote Karte. Neben der ohnehin schon sehr dünn besetzten Bank (nur 10 Feldspieler waren gemeldet), verlor die SG durch diese Entscheidung eine weitere Stütze. Zwissler konnte somit nicht mehr seine Trai-neraufgaben wahrnehmen und musste auf die Zuschauerränge. Maximilian Hauck und Lars Spielmann hielten ihre Mannschaft durch Treffer weiter im Spiel und mit einem Zwei-Tore-Rückstand ging es in die Halbzeitpause (12:10).

Nach dem Seitenwechsel vergaben die Südpfalztiger eine weitere Chance des Anschlusses durch den zweiten verschossenen 7m-Wurf.Die Gastgeber verteidigten ihren Vorsprung und hatten mit Norbert Mielenz ihren stärksten Schützen. Doch das fehlende SG-Wechselkontigent auf der Bank machte sich zunehmend bemerkbar durch Fehlwürfe oder Ballverluste. Zwei SG-Tore bedeuteten das 22:19 Mitte der zweiten Halbzeit (Spielmann, Würges, 47.). Doch konnten die Gastgeber zunehmend die personelle Überzahl geschickt für sich nutzen und zogen dann acht Minuten vor dem Ende auf 26:22 davon. Dabei erhielt Daniel Schunke ebenfalls die Rote Karte, da er Torwart Sefrin beleidigte und die Schiedsrichter dies gehört hatten. Am Ende steht eine 33:27-Niederlage auf dem Konto der Südpfalztiger, die unter diesen Voraussetzungen noch ihr Bestes gegeben hatten und aufgrund der herrschenden Situation einfach nicht mehr drin war. Nach dem Spiel erfuhr Trainer Jens Zwissler, dass er eventuell mit einer weiteren Entscheidung der spielleitenden Stelle rechnen muss aufgrund eines Eintrags im Spielprotokoll, den die Schiedsrichter gemacht hatten. Hoffen wir, dass sich die Verletztenmisere in naher Zukunft deutlich bessert und die Mannschaft zu alter personeller Stärke zurückfindet. Nächster Gegner ist kommendes Wochenende auswärts in Albersweiler die HSG Landau/Nord (11.Platz mit 2:10-Punkte).

Es spielte und traf für die SG:

Sefrin P., Weinerth T., Würges D. (2), Weber A. (1), Risser A. (1), Hellmann, J. (2), Rieder P. (4), Latzko S., Spielmann L. (8), Hauck M. (5), Kröper M. (4/2)

   
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